Das Urteil - Jeder ist käuflich (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gary Fleder |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-10-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 60.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 80.154.140 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (1.603 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In New Orleans erschießt ein Mann mehrere Menschen. Die Witwe eines Opfers verklagt nicht den Täter, sondern den Hersteller der Waffe.
Damit beginnt kein gewöhnlicher Prozess. Auf Seiten der Waffenlobby arbeitet Rankin Fitch, ein Geschworenenberater, der die Jury zusammenstellt, durchleuchtet und beeinflusst. Und in der Jury sitzt Nicholas Easter, der gemeinsam mit seiner Freundin Marlee ein eigenes Geschäft betreibt: Er bietet das Urteil zum Verkauf an — beiden Seiten.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist John Grishams Roman. Für den Film wurde der Konflikt von der Tabak- auf die Waffenindustrie verlegt, um Abstand zu „Insider" von 1999 zu gewinnen.
Regie führte Gary Fleder. Am Drehbuch arbeiteten John Grisham, Brian Koppelman, David Levien, Rick Cleveland und Matthew Chapman. Produziert wurde der Film von Regency Enterprises.
John Cusack spielt Nicholas Easter, Gene Hackman den Rankin Fitch, Dustin Hoffman den Anwalt Wendell Rohr, Rachel Weisz die Marlee, Bruce Davison den Durwood Cable und Bruce McGill den Richter Harkin.
Die Kamera führte Robert Elswit, die Musik stammt von David Baerwald und Christopher Young; den Schnitt besorgten William Steinkamp und Jeff Williams.
Der Film erschien 2003, dauert 122 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Der US-Start war am 17. Oktober 2003, der deutsche am 29. April 2004.
Hinter den Kulissen
Die Verlegung von Tabak auf Waffen geschah, um Abstand zu „Insider" von 1999 zu gewinnen — und verschiebt damit zugleich den politischen Gegenstand des Films.
Der eigentliche Gegenstand ist ohnehin ein anderer: die Frage, ob ein Geschworenengericht überhaupt unabhängig sein kann, wenn genug Geld darauf verwendet wird, es nicht zu sein.
Die Besetzung setzt auf ein Duell: Gene Hackman als Berater der Gegenseite gegen Dustin Hoffman als Anwalt der Klägerin.
Das Lexikon des internationalen Films befand, der Film werde mitunter zu einem dichten Paranoia-Thriller und transportiere eine durchaus liberale politische Botschaft.
Einordnung & Wirkung
Rotten Tomatoes weist 73 Prozent aus, Metacritic 61 von 100.
2004 war der Film für den Edgar Allan Poe Award, einen Golden Trailer Award und den Preis der Political Film Society nominiert; gewonnen hat er keinen davon.
Die Nominierung durch die Political Film Society ist dabei die aufschlussreichste. Sie zeigt, dass der Film nicht nur als Gerichtsthriller wahrgenommen wurde, sondern als Beitrag zu einer politischen Debatte.
Das deckt sich mit dem Urteil des Lexikons, das dem Film eine durchaus liberale politische Botschaft bescheinigte.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Cusack als Nick Easter
- Gene Hackman als Rankin Fitch
- Dustin Hoffman als Wendell Rohr
- Rachel Weisz als Marlee
- Bruce Davison als Durwood Cable
- Bruce McGill als Judge Harkin
- Jeremy Piven als Lawrence Green
- Leland Orser als Lamb
- Nick Searcy als Doyle
- Nestor Serrano als Janovich
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Verfügbarkeit
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