Das Waisenhaus (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | J. A. Bayona |
|---|---|
| Genre | Horror, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-05-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.400.000 $ |
| Einspielergebnis | 78.638.987 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (3.208 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kinder spielen in einem Waisenhaus; eines von ihnen, Laura, steht kurz davor, das Haus zu verlassen, weil sie adoptiert wird. Als Erwachsene kehrt sie mit ihrem Mann Carlos an diesen Ort zurück. Sie will daraus eine Einrichtung für Kinder machen, die Betreuung brauchen — so wie Simon, den sie adoptiert hat. Der Junge ist mit HIV infiziert, und ihm bleibt nicht mehr viel Zeit. Simon hat unsichtbare Freunde, die allerdings Spuren im Boden hinterlassen. Laura geht darauf ein, ohne die Angst loszuwerden, die sie dabei begleitet. Eines Tages erscheint eine ältere Sozialarbeiterin und übergibt eine Akte über den Jungen; dieselbe Frau wird später in einer Nacht dabei überrascht, wie sie sich in der Nähe des Geräteschuppens aufhält. Einige Zeit darauf verschwindet Simon, der inzwischen von seiner Krankheit weiß, während eines Festes.
Entstehungsgeschichte
J. A. Bayona inszenierte den 2007 erschienenen Film. Belén Rueda trägt die Hauptrolle, an ihrer Seite stehen Fernando Cayo, Roger Príncep und Mabel Rivera. Die Altersfreigabe wurde auf sechzehn Jahre festgesetzt und markiert damit den engsten Zuschauerkreis, den eine solche Einstufung zulässt.
Hinter den Kulissen
Horror, Drama und Thriller kommen zusammen, und die Reihenfolge täuscht ein wenig: Das Drama trägt die Geschichte, der Horror liefert die Form. Zentral ist die Doppeldeutigkeit der unsichtbaren Freunde — sie können Einbildung eines kranken Kindes sein oder etwas anderes, und die Erzählung hält beide Lesarten offen. Der Schauplatz verbindet Vergangenheit und Gegenwart derselben Figur, was jeden Raum mit einer zweiten Bedeutung auflädt. Kindheit, Krankheit und Verlust sind dabei nicht Beiwerk, sondern der eigentliche Gegenstand.
Einordnung & Wirkung
7,2 von 10 bei mehreren tausend Stimmen ist ein deutlich positiver Wert. 19 Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Film für eine Spielart des Horrors, die auf Andeutung statt auf Schockwirkung setzt und ihre Bedrohung aus einer familiären Situation entwickelt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Belén Rueda als Laura
- Fernando Cayo als Carlos
- Roger Príncep als Simón
- Mabel Rivera als Pilar
- Montserrat Carulla als Benigna
- Andrés Gertrúdix als Enrique
- Edgar Vivar als Balaban
- Óscar Casas als Tomás
- Geraldine Chaplin als Aurora
- Carmen López als Alicia
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