Sieben Minuten nach Mitternacht (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | J. A. Bayona |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Abenteuer, Familie |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-10-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 43.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 47.309.313 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (3.647 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Conor ist ein Kind, dem gerade alles gleichzeitig zusetzt. Zu Hause lebt er bei seiner kranken Mutter Elizabeth, in der Schule findet er keinen Ort: Die einen hänseln ihn, die anderen behandeln ihn wegen der Krankheit seiner Mutter wie ein rohes Ei. Beides ist auf seine Weise ausschließend. Bei seiner strengen Großmutter zu sein, macht es nicht besser.
Dazu kommen Alpträume, die ihn immer wieder an den drohenden Tod der Mutter erinnern. In ihnen erwacht die alte Eibe vor dem Fenster zum Leben und verwandelt sich in ein knorriges Monster, das die Umgebung zerstört. Das unheimliche Wesen kommt jedoch nicht nur, um Angst zu machen. Es erzählt Conor, worin der Unterschied zwischen Realität und Märchen besteht — und knüpft damit an genau das an, was der Junge im Wachen nicht auszusprechen vermag.
Entstehungsgeschichte
J. A. Bayona inszenierte den Film, der 2016 unter dem deutschen Titel „Sieben Minuten nach Mitternacht“ erschien; international läuft er als „A Monster Calls“. Lewis MacDougall spielt Conor, Felicity Jones die Mutter, Sigourney Weaver und Toby Kebbell vervollständigen das Ensemble. Dass ein Kind die Hauptrolle trägt und erwachsene Figuren um ihn herum angeordnet sind, entspricht der Erzählperspektive. Die Freigabe wurde ab 12 Jahren erteilt.
Hinter den Kulissen
Fantasy, Abenteuer und Familie stehen als Genres nebeneinander, doch das Fantastische arbeitet hier nicht als Fluchtweg. Das Monster tritt aus einem Baum hervor, den Conor täglich sieht, und es spricht über den Unterschied zwischen Wahrheit und Erzählung. Damit wird eine Figur aus dem Bereich des Märchens ausgerechnet zur Instanz, die auf Realität verweist. Ein Familienfilm, der Krankheit und drohenden Verlust zum Ausgangspunkt nimmt, verlangt diese Übersetzungsebene.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 aus mehreren tausend Stimmen erreicht der Film einen der höheren Werte in seinem Umfeld. Zehn Jahre nach dem Erscheinen steht er für ein fantastisches Kino, das schwere Themen nicht umgeht, sondern in Bilder übersetzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lewis MacDougall als Conor
- Sigourney Weaver als Grandma
- Felicity Jones als Mum
- Toby Kebbell als Dad
- Ben Moor als Mr. Clark
- James Melville als Harry
- Oliver Steer als Sully
- Dominic Boyle als Anton
- Jennifer Lim als Miss Kwan
- Max Gabbay als Steven
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Verfügbarkeit
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