Das zweite Leben des Monsieur Manesquier (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Patrice Leconte |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-10-02 |
| Einspielergebnis | 7.727.906 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (120 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Zug hält in einer kleinen Stadt, und Milan steigt aus, ein Mann, der niemanden dort kennt. In einer Apotheke begegnet er Manesquier, einem pensionierten Sprachlehrer. Die beiden könnten unterschiedlicher kaum sein, und genau darin liegt die Anziehung: Jeder von ihnen hätte gern das Leben des anderen geführt. Der Lehrer träumt vom Abenteuer, der Fremde von einem geordneten, sesshaften Dasein. Was keiner dem anderen zunächst sagt: Beide stehen vor einem Wendepunkt, der in drei Tagen ansteht. Für diese kurze Zeitspanne teilen sie ein Haus, Gespräche, Gewohnheiten – und die stille Möglichkeit, sich vorzustellen, wie es wäre, das eigene Leben gegen ein anderes zu tauschen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2002 und wurde von Patrice Leconte inszeniert. In den beiden Hauptrollen stehen sich Jean Rochefort und Johnny Hallyday gegenüber, mit ihnen wirken Jean-François Stévenin und Pascal Parmentier mit. Der französische Originaltitel lautet „L'homme du train“, im englischsprachigen Raum lief er als „Man on the Train“.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Drama und Thriller ist hier weniger auf Tempo als auf Beobachtung ausgelegt: Die kriminelle Handlung, ein geplanter Banküberfall, bleibt im Hintergrund und dient vor allem dazu, den beiden Männern eine Frist zu setzen. Dass ihre Geschichten auf ein medizinisches Ereignis und eine Straftat zulaufen, verleiht dem Zusammentreffen von Anfang an eine Endlichkeit, die das eigentliche Thema trägt: den Wunsch, aus dem eigenen Leben auszubrechen, und die Erkenntnis, dass diese Fantasie nur so lange funktioniert, wie sie unerprobt bleibt. Die Besetzung mit einem Charakterdarsteller und einem Musiker aus anderen künstlerischen Feldern unterstreicht den Kontrast der beiden Figuren zusätzlich.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld, ohne dass daraus eine breite öffentliche Resonanz abzulesen wäre. Seit dem Erscheinungsjahr 2002 sind mehr als zwanzig Jahre vergangen, in denen sich der Film als leiser Vertreter eines Genre-Mixes hält, der auf Figurenzeichnung statt auf äußere Spannung setzt. Innerhalb von Krimi und Thriller nimmt er damit eine ruhige, dialoglastige Position ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean Rochefort als Monsieur Manesquier
- Johnny Hallyday als Milan
- Jean-François Stévenin als Luigi
- Pascal Parmentier als Sadko
- Charlie Nelson als Max
- Isabelle Petit-Jacques als Viviane, Manesquier's mistress
- Édith Scob als Manesquier's Sister
- Maurice Chevit als Hairdresser
- Riton Liebman als Burly Guy
- Olivier Fauron als Schoolboy
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Verfügbarkeit
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