Die Frau auf der Brücke (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Patrice Leconte |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-03-31 |
| TMDB-Bewertung | 7 (237 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nachts auf einer Pariser Brücke steht eine junge Frau über der Seine, verzweifelt genug, um sich hineinzustürzen. In diesem Moment tritt ein Fremder an sie heran: Gabor, ein Messerwerfer, der für seine Nummer ein menschliches Ziel sucht. Adele, die bislang kein Glück im Leben hatte und nirgendwo hinkann, folgt ihm. Gemeinsam reisen die beiden entlang der nördlichen Mittelmeerküste von Auftritt zu Auftritt. Was aus dieser ungewöhnlichen Verbindung zwischen dem Mann, der Messer wirft, und der Frau, die ihm als Zielscheibe dient, wird, bleibt in der Schwebe.
Entstehungsgeschichte
„Die Frau auf der Brücke“ entstand 1999 unter der Regie von Patrice Leconte. In den Hauptrollen stehen Vanessa Paradis als Adele und Daniel Auteuil als Gabor, mit Demetre Georgalas und Catherine Lascault in weiteren Rollen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Komödie und Liebesfilm deutet auf eine Erzählung, die zwischen existenzieller Verzweiflung und leichteren Tönen wechselt, ohne sich eindeutig auf ein Register festzulegen. Die zentrale Konstellation – ein Mann, der Messer auf eine Frau wirft, die ihm dafür ihr Vertrauen schenkt – legt Nähe und Gefahr symbolisch übereinander: Jede Vorstellung wird zum Balanceakt zwischen Verletzung und Berührung. Dass die Handlung als Reise entlang der Mittelmeerküste angelegt ist, verstärkt den Eindruck einer Beziehung, die sich nicht an einem Ort festmacht, sondern sich im Unterwegssein entwickelt. Die Ausgangssituation auf der Brücke setzt zudem einen Ton von Verzweiflung, der die romantischen und komödiantischen Elemente von Anfang an einfärbt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zeigt sich ein insgesamt positives, aber nicht übermäßig breites Echo. Seit dem Erscheinungsjahr 1999 sind mittlerweile 26 Jahre vergangen, der Film steht damit für eine Zeit des französischen Kinos, die auf ungewöhnliche Genremischungen setzte, statt sich klaren Kategorien unterzuordnen. Innerhalb der Schnittmenge aus Drama, Komödie und Liebesfilm bleibt er ein Beispiel dafür, wie sich existenzielle Themen und leichtere Erzählweisen miteinander verbinden lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vanessa Paradis als Adèle
- Daniel Auteuil als Gabor
- Demetre Georgalas als Takis
- Catherine Lascault als Irène
- Frédéric Pfluger als Contortionist
- Isabelle Petit-Jacques als Bride
- Mireille Mossé als Miss Memory
- Didier Lemoine als TGV Ticket Conductor
- Bertie Cortez als Kusak
- Stéphane Metzger als Italian Waiter
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Verfügbarkeit
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