Deathwatch (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | MJ Bassett |
|---|---|
| Genre | Drama, Horror, Thriller, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-10-06 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Einspielergebnis | 2.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (233 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Erste Weltkrieg liefert die Kulisse für eine Gruppe britischer Soldaten, zu denen der junge Charlie Shakespeare gehört. An der Front verliert sich die Truppe in einem dichten, unheimlichen Nebel. Als sie ihm entkommen, suchen sie Schutz in einem verzweigten deutschen Schützengraben, dessen wenige Verteidiger sie überwältigen. Ein gefangener deutscher Soldat versucht ihnen klarzumachen, dass die Stellung verflucht sei und ein „Böses“ dort hause. Beim Erkunden und Befestigen des Grabens stoßen die Briten auf ein verworrenes Tunnelsystem und auf die Leichen deutscher Soldaten, die sich offenbar gegenseitig umgebracht haben. Was dort tatsächlich vor sich geht, bleibt zunächst im Dunkeln.
Entstehungsgeschichte
Regie führte MJ Bassett bei diesem 2002 entstandenen Film, der Drama, Horror, Thriller und Kriegsfilm miteinander verbindet. In den Hauptrollen sind Jamie Bell, Rúaidhrí Conroy, Mike Downey und Laurence Fox zu sehen. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Kriegsfilm und Horror verlagert den Schrecken des Ersten Weltkriegs von der reinen historischen Ebene ins Übernatürliche: Der Nebel, das verfluchte Terrain und die rätselhaften Toten deuten darauf hin, dass die eigentliche Bedrohung nicht allein vom Gegner ausgeht, sondern von etwas, das sich der militärischen Logik entzieht. Dass sich die deutschen Soldaten offenbar gegenseitig getötet haben, bevor die Briten überhaupt eintreffen, verschiebt den Fokus von der Feindschaft zwischen den Nationen auf eine Bedrohung, die beide Seiten gleichermaßen betrifft. Die Anlage der Geschichte um einen engen, klaustrophobischen Schauplatz – Schützengraben und Tunnelsystem – verstärkt den Eindruck einer Falle, aus der es kein Entkommen gibt, und macht den Krieg selbst zum Nährboden für das Unheimliche.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2002 sind mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, in denen sich das Genre der übernatürlichen Kriegshorrorfilme kaum als eigener Standard etabliert hat – Deathwatch bleibt insofern ein eher seltener Versuch, historische Kriegsgräuel mit Genrehorror zu verschmelzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jamie Bell als Pfc. Charlie Shakespeare
- Rúaidhrí Conroy als Pvt. Colin Chevasse
- Mike Downey als Martin Plummer
- Laurence Fox als Capt. Bramwell Jennings
- Roman Horák als German soldier
- Dean Lennox Kelly als Pvt. Willie McNess
- Torben Liebrecht als Friedrich
- Kris Marshall als Pvt. Barry Starinski
- Hans Matheson als Pvt. Jack Hawkstone
- Hugh O'Conor als Anthony Bradford
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Verfügbarkeit
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