... denn sie wissen nicht, was sie tun (1955)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicholas Ray |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1955-10-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (1.821 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der verunsicherte Jugendliche Jim Stark zieht nach Los Angeles und gerät dort sofort mit einer Bande aneinander.
Es kommt zu einer Mutprobe, die tödlich endet. Danach versteckt sich Jim gemeinsam mit Judy und dem jüngeren Plato in einer leerstehenden Villa. Am Ende steht die Polizei vor dem Griffith-Observatorium.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Nicholas Ray, der für den Film ausführlich zur Jugendkriminalität recherchierte. Das Drehbuch schrieb Stewart Stern unter Mitarbeit von Irving Shulman; Stern verarbeitete darin eigene Jugenderinnerungen.
James Dean spielt Jim Stark, Natalie Wood die Judy, Sal Mineo den Plato.
Warner Bros. drehte von März bis Mai 1955 in Farbe und im Cinemascope-Format. Gedreht wurde unter anderem am Griffith-Observatorium und in der früheren Getty Mansion.
Hinter den Kulissen
Der Film kam einen Monat nach James Deans tödlichem Autounfall im September 1955 in die Kinos. Das hat seine Wirkung erheblich verstärkt — der Darsteller, der hier eine Mutprobe mit Autos überlebt, war zum Zeitpunkt der Aufführung selbst bei einem Autounfall gestorben.
Bemerkenswert ist außerdem, dass der Film seine Jugendlichen nicht als Problemfälle behandelt, sondern nach den Verhältnissen fragt, aus denen sie kommen — eine Perspektive, für die Nicholas Ray eigens recherchiert hat.
Einordnung & Wirkung
Der Film gilt als bahnbrechend, weil er als einer der ersten Jugendliche in den Mittelpunkt stellte und die Orientierungslosigkeit einer Generation zum Gegenstand machte.
Er erhielt drei Oscar-Nominierungen — für Sal Mineo, für Natalie Wood und für Nicholas Ray — sowie weitere internationale Auszeichnungen.
1990 wurde er in das National Film Registry aufgenommen.
Seine Bildsprache ist seither so oft zitiert worden, dass einzelne Motive sich vom Film gelöst haben.
Bilder








Besetzung & Stab
- James Dean als Jim Stark
- Natalie Wood als Judy
- Sal Mineo als John 'Plato' Crawford
- Jim Backus als Frank Stark
- Ann Doran als Carol Stark
- Corey Allen als Buzz Gunderson
- William Hopper als Judy's Father
- Rochelle Hudson als Judy's Mother
- Dennis Hopper als Goon
- Edward Platt als Ray Fremick
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Verfügbarkeit
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