König der Könige (1961)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicholas Ray |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 170 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1961-10-11 |
| Budget | 7.775.000 $ |
| Einspielergebnis | 13.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (245 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Geschichte beginnt nicht mit einer Geburt, sondern mit einer Eroberung: Im Jahr 63 vor Christus zieht der römische Feldherr Pompeius in Jerusalem ein und unterwirft Judäa der Herrschaft Roms. Diese politische Realität bildet den Rahmen, in dem sich das Leben Jesu entfaltet. Der Film folgt den zentralen Stationen dieses Lebenswegs, von den frühen Jahren bis zu den entscheidenden Ereignissen seiner Lehre und seines Wirkens, und stellt ihnen die Unruhe eines besetzten Landes gegenüber. Zwischen einzelnen, oft stillen Porträts biblischer Figuren stehen große, choreografierte Massenszenen, die das Ausmaß der politischen und religiösen Spannungen sichtbar machen. Die Erzählung bewegt sich damit ständig zwischen dem Intimen und dem Historischen, zwischen einer Person und einem ganzen Volk unter fremder Herrschaft.
Entstehungsgeschichte
Nicholas Ray inszenierte "König der Könige" im Jahr 1961 als abendfüllenden Spielfilm. Die Hauptrolle übernahm Jeffrey Hunter, an seiner Seite stehen Siobhán McKenna, Hurd Hatfield und Ron Randell. Der Film ordnet sich den Genres Drama und Historie zu.
Hinter den Kulissen
Schon die Kombination aus Drama und Historie zeigt, dass es hier nicht um eine reine Nacherzählung religiöser Motive geht, sondern um deren Verankerung in einem konkreten historischen Machtgefüge. Die Erzählung verknüpft bewusst zwei Ebenen: die persönliche, fast kammerspielhafte Zeichnung einzelner Figuren und die große Geste des Monumentalen, wenn Massenszenen das Ausmaß der Besatzung und des Widerstands zeigen. Diese Gegenüberstellung von Nähe und Weite prägt die Anlage des gesamten Films und macht deutlich, dass die Lebensgeschichte Jesu hier stets im Verhältnis zu einer politischen Ordnung erzählt wird, nicht losgelöst von ihr.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer im heutigen Vergleich schmalen Stimmenzahl steht der Film in einer soliden, aber nicht überwältigend breiten Wahrnehmung. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1961 und heute liegt eine lange Zeitspanne, in der sich das Publikum für historische Stoffe dieser Art mehrfach verändert hat. Innerhalb des Genres der biblisch-historischen Monumentalfilme markiert "König der Könige" einen Ansatz, der Glaubensgeschichte konsequent mit politischer Geschichte verknüpft, statt sie isoliert zu betrachten.
Bilder







Besetzung & Stab
- Jeffrey Hunter als Jesus
- Siobhán McKenna als Mary
- Hurd Hatfield als Pontius Pilate
- Ron Randell als Lucius
- Viveca Lindfors als Claudia
- Rita Gam als Herodias
- Carmen Sevilla als Mary Magdalene
- Brigid Bazlen als Salome
- Harry Guardino als Barabbas
- Rip Torn als Judas
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Verfügbarkeit
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