Der andere Liebhaber (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | François Ozon |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Thriller, Drama |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-05-26 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 7.110.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.248.574 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (587 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Als sich Chloé in ihren Psychotherapeuten Paul verliebt, scheinen ihre Probleme gelöst. Sie zieht mit ihm zusammen, bemerkt aber bald, dass er ihr etwas verheimlicht. Durch Zufall entdeckt sie, dass Paul einen Zwillingsbruder hat, der ebenfalls als Therapeut arbeitet. Von Neugier getrieben begibt sie sich bei ihm in Behandlung — und ist geschockt. Louis gleicht seinem Bruder äußerlich aufs Haar, ist ihm im Wesen jedoch völlig entgegengesetzt: arrogant, zynisch und besitzergreifend. Angezogen fühlt Chloé sich trotzdem, und so gerät sie in ein gefährliches Geflecht aus Begierde und Täuschung.
Entstehungsgeschichte
François Ozon inszenierte den Film, der 2017 erschien und international unter dem Titel „Double Lover“ läuft. Marine Vacth spielt Chloé, Jérémie Renier übernimmt die Doppelaufgabe der beiden Brüder; Jacqueline Bisset und Myriam Boyer gehören ebenfalls zur Besetzung. Die Altersfreigabe ist auf 16 Jahre gesetzt, was zu einem Stoff passt, der Begierde und Bedrohung nicht voneinander trennt.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Liebesfilm, Thriller und Drama, und die Reihenfolge beschreibt, wie der Stoff sich entwickelt: Was als Beziehungsgeschichte beginnt, wird zur Bedrohung. Die Anlage mit zwei äußerlich identischen, charakterlich gegensätzlichen Brüdern gibt der Erzählung ihre Mechanik. Jede Begegnung lässt offen, mit wem die Figur es gerade zu tun hat, und aus dieser Unsicherheit bezieht der Thrilleranteil seine Spannung — ohne dass es dafür eine äußere Gefahr bräuchte. Dass beide Brüder denselben Beruf ausüben, verschärft die Lage zusätzlich: Das therapeutische Gespräch, das eigentlich Klarheit schaffen soll, wird zum Instrument der Täuschung. Dass ein einziger Darsteller beide Rollen trägt, unterstreicht, dass die Verwechselbarkeit kein Nebeneffekt ist, sondern das Thema.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,1 von 10 fällt die Bewertung zurückhaltend aus; die Zahl der Stimmen bewegt sich im dreistelligen Bereich, das Urteil ist also noch nicht breit abgestützt. Neun Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für einen Thriller, der seine Bedrohung ausschließlich aus einer Zweierbeziehung entwickelt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Marine Vacth als Chloé
- Jérémie Renier als Paul / Louis
- Jacqueline Bisset als Mme Schenker / Chloé's Mother
- Myriam Boyer als Rose
- Dominique Reymond als Gynecologist / Agnès Wexler
- Fanny Sage als Sandra Schenker
- Jean-Édouard Bodziak als Young Psychoanalyst
- Antoine de La Morinerie als Psychoanalyst 1
- Jean-Paul Muel als Psychoanalyst 2
- Keisley Gauthier als Child Twin
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Verfügbarkeit
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