Der Attentäter (1954)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lewis Allen |
|---|---|
| Genre | Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 75 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1954-09-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (123 Stimmen) |
Worum es geht
In der kleinen amerikanischen Stadt Suddenly erfährt Sheriff Tod Shaw, dass ein Sonderzug mit dem amerikanischen Präsidenten an Bord in wenigen Stunden dort halten soll. Kurz darauf trifft ein Team des Secret Service unter Dan Carney ein, um gemeinsam mit der örtlichen Polizei den Bahnhof zu sichern. Die Spur führt zu einem Haus oberhalb des Bahnhofs, in dem Peter „Pop“ Benson, ein pensionierter Secret-Service-Mann und ehemaliger Vorgesetzter Carneys, mit seiner verwitweten Schwiegertochter Ellen und seinem Enkel „Pidge“ lebt. Dort treffen Carney und Shaw auf John Baron und seine beiden Komplizen Benny und Bart, die sich zunächst als FBI-Agenten ausgeben, dann aber Carney erschießen und Shaw verletzen. Ihr eigentliches Ziel ist ein Attentat auf den Präsidenten bei dessen Ankunft, und dafür nehmen sie die Hausbewohner als Geiseln.
Entstehungsgeschichte
„Der Attentäter“ entstand 1954 unter der Regie von Lewis Allen. In den Hauptrollen sind Frank Sinatra, Sterling Hayden, James Gleason und Nancy Gates zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi und Thriller zeigt sich schon in der Anlage der Handlung: Statt eines klassischen Ermittlungsplots steht ein Wettlauf gegen die Zeit im Zentrum, der sich fast vollständig auf einen einzigen Schauplatz konzentriert – ein Wohnhaus, das zur Geiselsituation wird. Die Besetzung mit einem Mörder-Trio, einer Familie und Vertretern der Ordnungsmacht schafft eine kammerspielartige Konstellation, in der Nähe und Bedrohung unmittelbar aufeinandertreffen. Dass ein ehemaliger Secret-Service-Mann selbst zur Zielscheibe der Verschwörung wird, verleiht der Geschichte eine zusätzliche Ebene aus Vertrauen und Verrat innerhalb der eigenen Reihen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,4 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Seit der Entstehung 1954 sind über sieben Jahrzehnte vergangen, was den Titel deutlich in die frühe Phase des amerikanischen Thrillerkinos der Nachkriegszeit einordnet, in der Themen wie politische Gewalt und Geiselnahme erst allmählich ihren Weg in Genrefilme fanden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Frank Sinatra als John Baron
- Sterling Hayden als Sheriff Tod Shaw
- James Gleason als Peter 'Pop' Benson
- Nancy Gates als Ellen Benson
- Kim Charney als Peter 'Pidge' Benson III
- Willis Bouchey als Secret Service Detail Chief Dan Carney
- Paul Frees als Benny Conklin
- Christopher Dark als Bart Wheeler
- James O'Hara als Jud Hobson
- Kem Dibbs als Wilson
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Verfügbarkeit
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