Der Dieb von Monte Carlo (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Neil Jordan |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-02-28 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 30.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (150 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bob lebt in den späten 2000er-Jahren in den Bassifondi von Nizza: ein Mann, der zwischen Rausch und Roulette existiert, süchtig nach Heroin und Alkohol, aber auch nach dem nächsten großen Coup. Er ist Rapinatore aus Überzeugung, kein moralischer Musterschüler, doch er zeigt eine unerwartete Seite, als er eine junge Frau aus dem Osten aus der Prostitution herausholt. Selbst der örtliche Kommissar, der ihn kennt und eigentlich verfolgen müsste, hat kein Interesse daran, Bob wieder hinter Gitter zu sehen. Aus diesem Milieu heraus entsteht die Idee zu einem Überfall auf das Casino von Montecarlo – ein Plan, der sich als Ablenkung für ein zweites, weit riskanteres Vorhaben erweist. Zwischen Pannen, Zufällen und Verrat entwickelt sich daraus ein Geflecht aus Loyalität und Kalkül.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Neil Jordan, der den Film 2003 realisierte. In den Hauptrollen stehen Nick Nolte, Nutsa Kukhianidze, Saïd Taghmaoui und Mark Polish. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und ordnet sich als Kriminalfilm mit dramatischen und thrillerhaften Zügen ein.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Drama und Thriller verweist auf eine Erzählung, die weniger auf reine Spannung setzt als auf die Zeichnung einer Figur, die zwischen Selbstzerstörung und Menschlichkeit changiert. Der englische Titel spielt auf den "guten Schächer" vom Golgota an – ein Hinweis darauf, dass Bob trotz seiner kriminellen Existenz als moralisch ambivalente, letztlich erlösungsfähige Figur angelegt ist. Die Struktur mit einem Überfall, der als Tarnung für einen zweiten dient, deutet auf ein doppelbödiges Erzählkonstrukt, das Täuschung als Prinzip auf der Handlungs- wie auf der Figurenebene nutzt. Die internationale Besetzung aus französischem, georgischem und amerikanischem Hintergrund spiegelt das Milieu von Nizza als Schmelzpunkt unterschiedlicher Existenzen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer noch begrenzten Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Wahrnehmung, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2003 sind mittlerweile über zwei Dekaden vergangen, was den Titel innerhalb des Kriminalfilm-Genres als älteren, aber nicht historischen Beitrag verortet. Innerhalb der Bandbreite von Krimi-Dramen mit Spielsucht- und Milieumotiven nimmt er eine Position ein, die eher auf Charakterzeichnung als auf reine Actionmechanik setzt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Nick Nolte als Bob
- Nutsa Kukhianidze als Anne
- Saïd Taghmaoui als Paulo
- Mark Polish als Albert
- Tchéky Karyo als Roger
- Gérard Darmon als Raoul
- Emir Kusturica als Vladimir
- Marc Lavoine als Remi
- Ouassini Embarek als Said
- Michael Polish als Bertram
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Verfügbarkeit
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