Der Exorzismus von Emily Rose (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Scott Derrickson |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Horror, Thriller |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-09-09 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 19.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 145.166.804 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (3.136 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Emily Rose verlässt das behütete Umfeld ihres ländlichen Elternhauses, um zu studieren, ohne zu ahnen, was sie erwartet. Eines Abends erlebt sie allein in ihrem Zimmer eine erste verstörende Wahrnehmung und verliert das Bewusstsein. Die Anfälle werden häufiger und heftiger. Die gläubige Katholikin entscheidet sich für einen Exorzismus, geleitet von ihrem Gemeindepfarrer Richard Moore. Während dieses Exorzismus stirbt die junge Frau, und der Priester wird wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Die Strafverteidigerin Erin Bruner übernimmt das Mandat widerwillig, im Tausch gegen die Aussicht auf eine Partnerschaft in ihrer Kanzlei. Im Lauf des Verfahrens geraten ihr Zynismus und ihr Unglaube ins Wanken — durch die Unerschütterlichkeit des Angeklagten und durch das, was sich an diesem Fall nicht erklären lässt.
Entstehungsgeschichte
Die 2005 herausgekommene Arbeit stammt von Scott Derrickson. Besetzt sind die tragenden Rollen mit Laura Linney, Tom Wilkinson, Campbell Scott und Jennifer Carpenter; die Anwältin, der Priester, die Gegenseite im Gerichtssaal und die junge Frau selbst sind damit abgedeckt. Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Vier Genres kommen zusammen: Krimi, Drama, Horror und Thriller. Dazu beruht der Stoff auf einer wahren Begebenheit, was den nüchternen Rahmen erklärt, in den das Unerklärliche gestellt wird. Die Verhandlung liefert die Ordnung, in der zwei Deutungen desselben Geschehens nebeneinander bestehen müssen: die medizinische und die religiöse. Der Horror wirkt dabei nicht gegen den Gerichtsstoff, sondern ist das, worüber im Saal gestritten wird.
Einordnung & Wirkung
6,6 von 10 Punkte bei mehreren tausend Stimmen sprechen für eine ruhige, mittlere Aufnahme. Der Abstand vom Erscheinungsjahr 2005 bis in das laufende Jahr 2026 ist beträchtlich, doch die Verbindung von Gerichtsdrama und Horror ist selten geblieben, was dem Film seine eigene Stellung im Genre sichert. Bei einem Stoff um einen realen Todesfall bleibt die Zurückhaltung der Erzählung entscheidend.
Bilder








Besetzung & Stab
- Laura Linney als Erin Bruner
- Tom Wilkinson als Father Moore
- Campbell Scott als Ethan Thomas
- Jennifer Carpenter als Emily Rose
- Kenneth Welsh als Dr. Mueller
- Mary Beth Hurt als Judge Brewster
- Colm Feore als Karl Gunderson
- Henry Czerny als Dr. Briggs
- Shohreh Aghdashloo als Dr. Adani
- Duncan Fraser als Dr. Cartwright
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Verfügbarkeit
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