Der Glöckner von Notre Dame (1939)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William Dieterle |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Horror |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1939-08-31 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.877.900 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (227 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach dem Ende des Hundertjährigen Krieges kehrt in Frankreich vorsichtig Frieden ein, doch die Roma werden weiterhin verfolgt. Die Tänzerin Esmeralda gelangt trotzdem nach Paris, um am Hof König Ludwigs XI. für ihr Volk zu sprechen. Ihre Schönheit weckt Begehren: der strenge königliche Berater Frollo, der forsche Soldat Phoebus und der bucklige Glöckner Quasimodo werfen ein Auge auf sie. Quasimodo hat besonderen Grund zur Zuneigung, denn Esmeralda war es, die ihn am Pranger vor dem Spott der Menge bewahrte. Als sie später eines Mordes beschuldigt wird, wird aus dem Ausgestoßenen ihr Beschützer.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1939 unter der Regie von William Dieterle. In den Hauptrollen sind Charles Laughton, Cedric Hardwicke, Thomas Mitchell und Maureen O'Hara zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Liebesfilm und Horror deutet an, wie die Geschichte angelegt ist: Sie verbindet eine gesellschaftskritische Rahmenhandlung um Verfolgung und Ausgrenzung mit einer romantischen Dreieckskonstellation und mit Elementen des Unheimlichen, die sich vor allem an der Figur des Glöckners und der düsteren Kathedralen-Kulisse festmachen. Dass Esmeralda gleich drei Männer aus unterschiedlichen sozialen Sphären anzieht, einen Kirchen- und Staatsvertreter, einen Soldaten und einen Ausgestoßenen, macht sie zur Projektionsfläche verschiedener Formen von Macht und Ohnmacht. Die Erzählung stellt damit weniger eine reine Liebesgeschichte dar als eine Auseinandersetzung mit Zugehörigkeit, Vorurteil und der Frage, wer in einer Gesellschaft Schutz erfährt und wer nicht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zählt der Film zu den solide bewerteten Titeln seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen ließe. Seit der Entstehung 1939 sind mittlerweile 86 Jahre vergangen, was den Film klar in die frühe Phase des klassischen Hollywood-Kinos einordnet. Innerhalb der Genremischung aus Drama, Liebesfilm und Horror nimmt er eine Position ein, die literarische Stoffwelt und Genreelemente aus verschiedenen Erzähltraditionen zusammenführt, ohne dass sich dies zum jetzigen Zeitpunkt an großen Zuschauerzahlen ablesen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charles Laughton als The Hunchback Quasimodo
- Cedric Hardwicke als Frollo
- Thomas Mitchell als Clopin
- Maureen O'Hara als Esmeralda
- Edmond O'Brien als Gringoire
- Alan Marshal als Phoebus
- Walter Hampden als Archdeacon
- Harry Davenport als King Louis XI
- Katharine Alexander als Madame de Lys
- George Zucco als Procurator
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