Der Greifer (1976)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Philippe Labro |
|---|---|
| Genre | Action, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1976-02-01 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (132 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Roger Pilar, genannt „der Greifer“, ist ein ehemaliger Großwildjäger, den die Polizei für heikle Einsätze jenseits geregelter Methoden anfordert. Sein aktueller Auftrag: als Geschäftsmann getarnt einen korrupten Polizeichef überführen. Parallel dazu treibt „die Bestie“ ihr Unwesen, ein Gegenspieler, der Banken und Juweliere mit brutaler Konsequenz ausraubt und anschließend seine Komplizen und mögliche Zeugen beseitigt. Einer dieser Komplizen, der junge Costa Valdez, entkommt der Bestie mit knapper Not, landet aber im Gefängnis und schweigt gegenüber der Polizei beharrlich. Der Greifer wird daraufhin selbst als vermeintlicher Häftling eingeschleust, um Costas Vertrauen zu gewinnen und ihn zum Reden zu bringen. Wie weit dieser Plan trägt und was er über die Bestie zutage fördert, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
„Der Greifer“ entstand 1976 unter der Regie von Philippe Labro. In den Hauptrollen stehen Jean-Paul Belmondo als Roger Pilar sowie Bruno Cremer, Jean Négroni und Patrick Fierry. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verschränkt zwei Erzählstränge: den getarnten Ermittler auf der einen, den skrupellosen Bankräuber auf der anderen Seite. Diese doppelte Anlage erlaubt es, Action und Krimielemente eng zu verzahnen – die Verfolgung eines korrupten Polizeichefs trifft auf die Spur eines Gewalttäters, der über Leichen geht. Dass der Protagonist als ehemaliger Großwildjäger eingeführt wird, überträgt das Bild der Jagd auf die polizeiliche Ermittlungsarbeit: Pilar „greift“ seine Ziele, wie er einst Wild gejagt hätte. Die Gefängnisszenen mit Costa Valdez verlagern die Handlung von der offenen Straße in einen geschlossenen, klaustrophobischen Raum, in dem Vertrauen zur Waffe wird. Die Genrekombination aus Action, Krimi und Thriller sowie die Freigabe ab 16 Jahren deuten auf eine harte, kompromisslose Tonlage hin.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit der Entstehung 1976 sind fast fünf Jahrzehnte vergangen, was den Titel deutlich in die Reihe älterer europäischer Krimithriller einordnet, in denen Undercover-Handlungen und moralisch zwielichtige Ermittler ein wiederkehrendes Motiv bildeten.
Bilder






Besetzung & Stab
- Jean-Paul Belmondo als Roger Pilard, aka l'Alpagueur
- Bruno Cremer als Gilbert, aka l'Epervier
- Jean Négroni als Spitzer
- Patrick Fierry als Costa Valdez
- Jean-Pierre Jorris als Salicetti
- Victor Garrivier als Doumecq
- Claude Brosset als Granier
- Marcel Imhoff als Director of cabinet
- Maurice Auzel als Road driver 'Gros Bras'
- Muriel Belmondo als First flight attendant
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