Der Große aus dem Dunkeln (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Phil Karlson |
|---|---|
| Genre | Action, Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-02-22 |
| Budget | 500.000 $ |
| Einspielergebnis | 40.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (149 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Buford "The Bull" Pusser ist Ringer, seine Frau wünscht sich für die Familie ein ruhigeres Leben. Also kehren beide in seine Heimatstadt in Tennessee zurück, wo er im Sägewerk seines Vaters arbeiten will. Doch schon bei der Ankunft zeigt sich, dass die Stadt von illegalen Geschäften und Korruption durchzogen ist. Als Buford selbst zum Opfer dieser Machenschaften wird, geht er zum Gegenangriff über und stellt sich Sheriff Al Thurman entgegen, der von einer Verbrecherbande gelenkt wird. Das löst eine Kette von Vergeltungsschlägen gegen ihn aus, die auch seine Familie bedrohen. Mit nichts als einem Holzknüppel bewaffnet, erklärt Buford den Kriminellen den Krieg, um Recht und Ordnung in seine Stadt zurückzubringen.
Entstehungsgeschichte
Phil Karlson führte 1973 bei diesem Film Regie, der auf einer wahren Begebenheit beruht. In den Hauptrollen sind Joe Don Baker, Elizabeth Hartman, Gene Evans und Noah Beery Jr. zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Action, Krimi, Drama und Thriller verweist auf einen Stoff, der Gewalt nicht als Selbstzweck einsetzt, sondern als Konsequenz eines Konflikts zwischen Einzelnem und einem korrupten System. Dass die Geschichte als auf wahren Ereignissen beruhend markiert ist, verschiebt den Ton: Es geht weniger um reine Genrespannung als um die Darstellung eines Mannes, der sich gegen organisierte Kriminalität in seiner eigenen Gemeinde stellt. Die Konstruktion – Rückkehr in die Heimat, familiäres Idyll, das an der Realität zerbricht, eskalierende Gewalt – folgt einem klassischen Aufbau, bei dem private und öffentliche Ordnung ineinandergreifen. Die Wahl einer einfachen Waffe wie des Knüppels unterstreicht den Gegensatz zwischen einem Einzelnen ohne institutionelle Macht und einem organisierten, korrupten Gegner.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was Genrefans als solide, aber nicht herausragend einstufen. Seit der Entstehung 1973 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was den Film in eine Zeit einordnet, in der Actionkino mit sozialkritischem Anspruch und auf wahren Begebenheiten basierende Stoffe eine eigene Tradition bildeten. Innerhalb dieser Strömung steht er als Beispiel für ein Kino, das persönliche Gewalt als Antwort auf systemisches Versagen inszeniert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Joe Don Baker als Buford Pusser
- Elizabeth Hartman als Pauline
- Gene Evans als Sheriff Al Thurman
- Noah Beery Jr. als Carl Pusser
- Brenda Benet als Luan Paxton
- John Brascia als Prentiss Parley
- Bruce Glover als Grady Coker
- Arch Johnson als Buel Jaggers
- Felton Perry als Obra Eaker
- Richard X. Slattery als Arno Purdy
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Verfügbarkeit
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