Der vierte Mann (1952)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Phil Karlson |
|---|---|
| Genre | Krimi |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1952-11-11 |
| TMDB-Bewertung | 7 (150 Stimmen) |
Worum es geht
Ein Mann mit kriminellem Vorleben plant den Überfall auf einen Geldtransporter in Kansas City bis ins Detail. Für die Ausführung wirbt er drei skrupellose Kriminelle an, die er mit belastendem Material aus früheren Taten in der Hand hält und damit gefügig macht. Damit keiner der Beteiligten den anderen erkennt und sich niemand aus Eigennutz gegen die anderen wenden kann, müssen alle Männer während des Überfalls Masken tragen. Der Coup gelingt zunächst reibungslos. Ins Visier der Polizei gerät jedoch Joe Rolfe, der mit dem eigentlichen Verbrechen nichts zu tun hatte. Er wird zwar wieder freigelassen, findet sich mit dieser Behandlung aber nicht ab.
Entstehungsgeschichte
„Der vierte Mann“ entstand 1952 unter der Regie von Phil Karlson. In den Hauptrollen sind John Payne, Coleen Gray, Preston Foster und Neville Brand zu sehen. Der Film ist dem Kriminalgenre zuzuordnen.
Hinter den Kulissen
Die Konstruktion der Geschichte folgt einem klaren Prinzip: Ein Kopf hinter dem Verbrechen hält die ausführenden Täter durch Erpressung zusammen und sorgt durch die Maskenpflicht dafür, dass Vertrauen und Verrat innerhalb der Gruppe gar nicht erst entstehen können. Diese Konstruktion macht Misstrauen selbst zum zentralen Thema, noch bevor überhaupt etwas schiefgeht. Dass ausgerechnet ein Unbeteiligter ins Räderwerk der Ermittlungen gerät und sich gegen seinen Ruf zur Wehr setzen muss, verschiebt den Fokus von der Frage, wer die Tat begangen hat, hin zu der Frage, wie ein zu Unrecht Verdächtigter sich selbst aus der Sache befreit. Die Besetzung mit vier männlichen Hauptdarstellern und einer weiblichen Rolle deutet auf ein Ensemble hin, das stark auf Konfrontationen zwischen den Männern setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer eher überschaubaren, im dreistelligen Bereich liegenden Zahl abgegebener Stimmen zählt der Film zu jenen Titeln, deren Publikum begrenzt, aber vergleichsweise wohlwollend geblieben ist. Seit der Entstehung 1952 sind mittlerweile über siebzig Jahre vergangen, was den Film klar in die frühen Jahrzehnte des Kriminalfilms verortet, einer Phase, in der Erpressung, Vermummung und Misstrauen unter Kriminellen als erzählerische Mittel verbreitet waren. Innerhalb dieses Genres steht „Der vierte Mann“ damit als Beispiel für eine Erzählung, die weniger auf Action als auf psychologisches Kalkül zwischen den Figuren setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Payne als Joe Rolfe
- Coleen Gray als Helen Foster
- Preston Foster als Tim Foster
- Neville Brand als Boyd Kane
- Lee Van Cleef als Tony Romano
- Jack Elam als Pete Harris
- Dona Drake als Teresa
- Mario Siletti als Tomaso
- Howard Negley als Andrews
- Carleton Young als Martin
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Verfügbarkeit
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