Der Guru (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stephen Herek |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-10-08 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 60.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 12.069.719 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,2 (471 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Teleshopping-Sender im heutigen Amerika verkauft Dinge, die niemand braucht, und das mit sinkendem Erfolg. Dann taucht ein Mann auf, der sich Guru G nennt, und verkündet den Zuschauern vor laufender Kamera das Gegenteil dessen, was der Sender will: Das braucht ihr nicht. Die Wirkung ist unerwartet. Statt abzuschalten, bestellen die Zuschauer wie wild genau die Artikel, die er ihnen ausredet.
Die Fernsehmacher erkennen ihre Chance. Programmchef Ricky, der kurz vor der Kündigung steht, bekommt von seinem Boss McBainbridge den Auftrag, den Guru unter Vertrag zu nehmen. G erhält eine eigene Sendung, den „G-Spot“, und sie schlägt ein: Er verkauft alles, sogar das, was eigentlich niemand haben will.
Entstehungsgeschichte
Stephen Herek inszenierte den Film, der 1998 erschien. Eddie Murphy, Jeff Goldblum, Kelly Preston und Robert Loggia bilden die Besetzung. Der Film verbindet Drama und Komödie und ist ohne Altersbeschränkung freigegeben, richtet sich also an ein breites Publikum.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Drama ist hier programmatisch. Die komische Grundidee, dass ein Mann Waren verkauft, indem er von ihnen abrät, trägt eine ernste Beobachtung über Konsum und Fernsehen in sich. Die Zuschauer kaufen nicht trotz, sondern wegen der Absage an den Konsum, und der Sender macht sich diese Paradoxie zunutze.
Erzählerisch stehen sich zwei Haltungen gegenüber: der Guru, der scheinbar keine Absicht verfolgt, und die Fernsehleute um Ricky, die aus jeder Regung ein Geschäft machen. Dass Ricky selbst um seinen Job bangt, gibt seiner Aufgabe einen persönlichen Einsatz. Wie weit er den Guru vereinnahmen darf, ohne das zu zerstören, was ihn wirksam macht, ist die Frage, an der sich das Drama entzündet.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,2 von 10 Punkten fällt die Bewertung eher zurückhaltend aus, und mit wenigen hundert Stimmen ist die Basis schmal. 28 Jahre nach seinem Erscheinen erzählt der Film von einem Fernsehformat, dessen Mechanik sich seither verschoben hat, während die Grundfrage, ob Verzicht sich verkaufen lässt, ihre Aktualität behalten hat.
Bilder








Besetzung & Stab
- Eddie Murphy als G
- Jeff Goldblum als Ricky Hayman
- Kelly Preston als Kate Newell
- Robert Loggia als McBainbridge
- Jon Cryer als Barry
- Eric McCormack als Scott Hawkes
- Sam Kitchin als Director
- Robert Small als Assistant Director
- Marc Macaulay als Assistant Director (Brutus)
- Mary Stout als Laundry Lady #1
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Verfügbarkeit
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