Der gute Hirte (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert De Niro |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Historie |
| Laufzeit | 167 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-12-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 85.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 100.266.865 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (1.347 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Edward Wilson ist ein strebsamer Student in Yale, als er 1939 der geheimen Bruderschaft „Skull and Bones“ beitritt, aus der reihenweise künftige Führungskräfte der Politik hervorgehen. Er macht da keine Ausnahme. Schon bald wird er angeworben, seinen Englisch-Professor auszuspionieren, und das ist nur der Beginn einer steilen Geheimdienstkarriere. Der Aufstieg hat allerdings seinen Preis, und der wird nicht im Beruf bezahlt, sondern zu Hause: Seine Frau distanziert sich zusehends, und auch der Kontakt zum geliebten Sohn will sich nicht einstellen. Auf dem Höhepunkt seiner Macht steht Wilson schließlich allein da.
Entstehungsgeschichte
Die Regie übernahm Robert De Niro, der zugleich zur Besetzung gehört, herausgekommen ist der Film 2006. Neben ihm sind Matt Damon, Angelina Jolie und Alec Baldwin zu sehen. Die Freigabe gilt ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama, Thriller und Historie stehen hier nebeneinander, und die Reihenfolge sagt etwas über die Gewichtung: Der Spannungsanteil ist vorhanden, doch das eigentliche Gefälle verläuft im Privaten. Ein Stoff, der 1939 einsetzt und eine ganze Laufbahn verfolgt, braucht Zeitsprünge, und die historische Zuordnung deutet an, dass die Karriere entlang realer Zeitläufte erzählt wird. Auffällig ist, wie konsequent die Anlage einer Aufstiegsgeschichte gegen den Strich gebürstet wird. Der Zuwachs an Einfluss ist zugleich der Abbau von Bindungen, und der Beruf, der auf Verschwiegenheit beruht, macht Verschwiegenheit auch zur privaten Gewohnheit. Die Freigabe ab 12 Jahren zeigt, dass der Film seine Härte weniger aus Gewalt als aus Kälte bezieht.
Einordnung & Wirkung
6,4 von 10 aus einer vierstelligen Zahl an Stimmen ergeben einen Wert im soliden Mittelfeld, wie er für lange, ruhig erzählte Stoffe nicht ungewöhnlich ist, die Geduld verlangen. 20 Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Film für die ernste Variante des Spionagefilms, die auf Verfolgungsjagden verzichtet und stattdessen den Preis der Loyalität verhandelt. Dass Robert De Niro hier Regie und Rolle verbindet, bleibt das auffälligste Merkmal einer Produktion, die ihre Wirkung aus Zurückhaltung bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Matt Damon als Edward Bell Wilson
- Angelina Jolie als Margaret Ann Russell
- Robert De Niro als Bill Sullivan
- Alec Baldwin als Sam Murach
- William Hurt als Philip Allen
- Joe Pesci als Joseph Palmi
- John Turturro als Raymond Brocco
- Billy Crudup als Archibald Cummings
- Tammy Blanchard als Laura
- Michael Gambon als Dr. Fredericks
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Verfügbarkeit
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