Der Hexenjäger (1968)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Reeves |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Horror |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1968-05-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 83.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (273 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
England im Jahr 1645: Der Bürgerkrieg zwischen Royalisten und Parlamentariern hat das Land in einen Zustand aus Chaos, Misstrauen und gesetzloser Willkür gestürzt. In diesem Machtvakuum zieht Matthew Hopkins von Ort zu Ort und bietet den verängstigten, abergläubischen Landbewohnern seine Dienste als Hexenjäger an. Unter dem Deckmantel von Recht und Glauben nutzt er die Not der Menschen aus, um sich zu bereichern. Die Geschichte folgt seinem Zug durch die Dörfer und zeigt, wie sich Angst, Aberglaube und die Auflösung staatlicher Ordnung zu einem gefährlichen Gemisch verbinden, dem einzelne Menschen kaum etwas entgegensetzen können.
Entstehungsgeschichte
„Der Hexenjäger“ entstand 1968 unter der Regie von Michael Reeves. In den Hauptrollen sind Vincent Price, Ian Ogilvy, Robert Russell und Nicky Henson zu sehen. Der Film ist als Drama mit historischem und Horror-Einschlag angelegt und ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Historie und Horror verweist auf eine Erzählweise, die weniger auf übernatürliche Schauereffekte setzt als auf den Schrecken, der von realer menschlicher Grausamkeit ausgeht. Der historische Rahmen des englischen Bürgerkriegs liefert den Nährboden dafür: Eine Gesellschaft ohne funktionierende Ordnung wird zur Bühne für Willkür, und der Aberglaube der Bevölkerung wird zum Werkzeug eines Einzelnen, der daraus Profit schlägt. Dass die Hauptfigur als „Monster in Menschengestalt“ angelegt ist, macht deutlich, dass der Film sein Horrorpotenzial aus der Frage schöpft, wie viel Grausamkeit unter dem Deckmantel von Recht und Ordnung möglich wird, wenn niemand mehr eingreift.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 aus einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich der Zustimmung – ein Wert, der auf ein Publikum hindeutet, das den Film kennt, ohne dass sich daraus eine breite, aktuelle Rezeption ableiten ließe. Seit der Entstehung 1968 sind mehrere Jahrzehnte vergangen, in denen sich das Genre des Horror- und Geschichtsdramas vielfach gewandelt hat. Innerhalb dieser Entwicklung markiert der Film einen Punkt, an dem historische Grausamkeit und Genreelemente unmittelbar aufeinandertreffen, ohne dass übernatürliche Elemente im Vordergrund stehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vincent Price als Matthew Hopkins
- Ian Ogilvy als Richard Marshall
- Robert Russell als John Stearne
- Nicky Henson als Swallow
- Hilary Dwyer als Sara
- Rupert Davies als John Lowes
- Patrick Wymark als Cromwell
- Wilfrid Brambell als Master Loach
- Tony Selby als Salter
- Michael Beint als Captain Gordon
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Verfügbarkeit
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