Der Junge muss an die frische Luft (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Caroline Link |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (205 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1972: Ein pummeliger Junge wächst in einer Familie auf, die das Feiern und Zusammensein liebt. Auf den ersten Blick wirkt er nicht wie ein Kind, das im Mittelpunkt steht, doch er hat ein besonderes Gespür dafür, Menschen in seiner Umgebung genau zu beobachten und sie mit treffsicheren Imitationen zum Lachen zu bringen. Diese Gabe wird für ihn wichtig, als unerwartete Ereignisse seine bis dahin behütete Kindheit erschüttern. Um mit dem emotionalen Aufruhr fertigzuwerden, setzt er seine komödiantische Begabung ein – nicht nur, um andere zu unterhalten, sondern auch, um selbst mit dem Erlebten zurechtzukommen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2018 unter der Regie von Caroline Link. In den Hauptrollen sind Julius Weckauf, Luise Heyer, Sönke Möhring und Hedi Kriegeskotte zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Komödie prägt die Erzählweise: Ernste, teils schmerzhafte Wendungen im Leben des Jungen werden nicht ausgeklammert, aber durch den Blick eines Kindes erzählt, das sich Humor als Werkzeug aneignet. Diese Doppelstruktur – schweres Thema, leichter Ton – macht den Film zu einer Geschichte, die sowohl kindliche Beobachtungsgabe als auch familiäre Krisen ernst nimmt, ohne ins rein Sentimentale abzurutschen. Dass die Hauptfigur als Beobachter und Imitator angelegt ist, verweist auf eine Erzählperspektive, die stark von Wahrnehmung und Verwandlung lebt: Die Welt wird durch seine Nachahmungen gespiegelt, bevor sie sich verändert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,4 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen zeichnet sich ein positives, aber noch nicht breit abgesichertes Bild ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2018 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich am Kern der Bewertung offenbar viel verändert hat. Innerhalb der Kombination aus Drama und Komödie steht der Film für eine Erzählweise, die kindliche Perspektive und ernste familiäre Themen nebeneinanderstellt, statt sie gegeneinander auszuspielen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Julius Weckauf als Hans-Peter
- Luise Heyer als Margret
- Sönke Möhring als Heinz
- Hedi Kriegeskotte als Anne
- Joachim Król als Willi
- Ursula Werner als Bertha
- Rudolf Kowalski als Hermann
- Maren Kroymann als Ms. Höltermann
- Diana Amft als Ms. Kolossa
- Elena Uhlig als Gertrud
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Verfügbarkeit
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