Der Junggeselle (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gary Sinyor |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-11-05 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 51.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 36.911.617 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,1 (334 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jimmy Shannon hat sich aus Überzeugung gegen die Ehe entschieden und bricht ein Frauenherz nach dem anderen. Das ändert sich erst, als ihm Anne begegnet, die ihn wirklich für sich einnimmt. Doch ausgerechnet beim Heiratsantrag stellt er sich so ungeschickt an, dass Anne kurzerhand verschwindet.
Kurz darauf winkt Jimmy ein Erbe in Millionenhöhe. Das Geld ist allerdings an eine Bedingung geknüpft: Er muss vor seinem 30. Geburtstag verheiratet sein, und bis dahin bleiben ihm genau 27 Stunden. Plötzlich kann es dem Mann, der sich so lange gegen jede feste Bindung gesträubt hat, mit der Hochzeit gar nicht schnell genug gehen. Seine Versuche, eine Braut zu finden, enden jedoch mit einer Abfuhr nach der anderen. Schließlich setzt er eine Anzeige in die Zeitung – und muss erleben, wie aus dem Jäger der Gejagte wird.
Entstehungsgeschichte
Die Komödie von Gary Sinyor stammt aus dem Jahr 1999. Chris O'Donnell, Renée Zellweger, Artie Lange und Ed Asner bilden die Besetzung. Mit einer Freigabe ab 6 Jahren richtet sich der Film an ein breites Publikum, was zum leichten Grundton der Geschichte passt.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Komödie und Liebesfilm und bedient sich damit einer vertrauten Mischung: Eine Hauptfigur, die sich gegen die Liebe sperrt, wird von den Umständen gezwungen, sich ihr doch zu stellen. Der Reiz liegt hier in der Umkehrung. Ausgerechnet der überzeugte Junggeselle muss nun um eine Ehe kämpfen, die er nie wollte.
Der knappe Zeitrahmen von 27 Stunden treibt die Handlung voran und sorgt für Tempo. Solche Fristen erzeugen fast zwangsläufig eine Abfolge hektischer Begegnungen, in denen Situationskomik entstehen kann. Die Zeitungsanzeige bildet dabei den Wendepunkt: Aus dem Mann, der bisher selbst die Auswahl traf, wird einer, dem die Kandidatinnen nachstellen. Im Hintergrund steht die Frage, ob das Erbe oder die verlorene Anne am Ende mehr zählt, und genau diese Spannung zwischen Geld und Gefühl trägt die romantische Seite des Films.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,1 von 10 Punkten liegt die Bewertung im Mittelfeld mit Tendenz nach unten. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen, was für eine überschaubare, aber belastbare Basis spricht. Das Publikum zeigt sich demnach geteilt.
Seit dem Erscheinen sind 27 Jahre vergangen. Damit gehört der Film zu den romantischen Komödien vom Ende der 1990er, die ihre Geschichten gern um eine klare Ausgangsidee und eine tickende Uhr herum bauen. Wer leichte Unterhaltung mit einem überschaubaren Konflikt sucht, bekommt hier eine Variante des Motivs vom widerwilligen Bräutigam.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chris O'Donnell als Jimmie
- Renée Zellweger als Anne
- Artie Lange als Marco
- Ed Asner als Gluckman
- Hal Holbrook als O'Dell
- James Cromwell als Priest
- Marley Shelton als Natalie
- Peter Ustinov als Grandad
- Katharine Towne als Monique
- Rebecca Cross als Stacey
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