Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Greenaway |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-10-13 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 2.300.000 $ |
| Einspielergebnis | 7.724.701 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (744 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Schauplatz ist ein gepflegtes Restaurant, in dem praktisch alles essbar ist — genießbar allerdings nicht unbedingt. Erzählt werden zehn Tage des Essens, wobei es keineswegs nur um Lebensmittel geht. Richard, Koch und Inhaber, ist kulinarischer Perfektionist. Sein bester Kunde ist Albert, ein Gangster, der mit seiner Bande das Personal terrorisiert.
Als Alberts Frau sich in den Mann vom Nebentisch verliebt und mit ihm in der Speisekammer, zwischen Wein und Geflügel, eine heftige Beziehung eingeht, gerät die Ordnung des Hauses ins Wanken. Albert tötet den Liebhaber, und Georgina beginnt eine Rache „à la carte“ zu planen.
Entstehungsgeschichte
Peter Greenaway inszenierte den 1989 erschienenen Film. Michael Gambon, Richard Bohringer, Helen Mirren und Alan Howard bilden die Besetzung jener vier Rollen, die bereits der Titel benennt. Ein Mindestalter von 18 Jahren setzt die Freigabe voraus.
Hinter den Kulissen
Krimi und Drama als einzige Zuordnungen greifen für die Anlage fast zu kurz, denn die Struktur ist ungewöhnlich: Der Titel benennt vier Figuren über ihre Funktion und ihr Besitzverhältnis, und genau darum kreist die Geschichte.
Das Restaurant ist kein Hintergrund, sondern ein geschlossener Raum mit klaren Zonen — Küche, Speiseraum, Speisekammer —, denen jeweils eine andere Art von Handlung zugewiesen ist. Die Einteilung in zehn Tage ersetzt die übliche Kapitelbildung und gibt der Erzählung einen Takt. Dass Gewalt und Genuss denselben Ort teilen, ist dabei kein Widerspruch, sondern das Verfahren: Beides folgt hier Regeln, die peinlich genau eingehalten werden. Die hohe Altersfreigabe macht deutlich, dass der Film seine Härte nicht andeutet, sondern zeigt.
Einordnung & Wirkung
7,3 von 10 sind ein hoher Wert, auch wenn er auf einer schmalen Bewertungsbasis beruht — bei einem Stoff dieser Schärfe ein erwartbares Bild, weil er kaum zufällig gesehen wird. 37 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Spielart des Kinos, die Ausstattung und Anordnung so ernst nimmt wie die Handlung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Gambon als Albert Spica
- Richard Bohringer als Richard Boarst
- Helen Mirren als Georgina Spica
- Alan Howard als Michael
- Tim Roth als Mitchel
- Ciarán Hinds als Cory
- Liz Smith als Grace
- Gary Olsen als Spangler
- Ewan Stewart als Harris
- Roger Ashton-Griffiths als Turpin
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Verfügbarkeit
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