Der längste Tag (1962)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ken Annakin |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Action, Drama |
| Laufzeit | 178 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1962-09-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 50.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (1.057 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1944, auf dem Höhepunkt des Zweiten Weltkriegs. Seit Jahren dringt die UdSSR auf eine Invasion der Alliierten, um der deutschen Schreckensherrschaft ein Ende zu setzen. Ein erster Versuch war 1942 gescheitert. Nun soll in der Normandie gelandet werden, mit Tausenden von Schiffen.
Am 6. Juni beginnt, was der Titel den „längsten Tag“ nennt. Der Film erzählt diesen Tag nicht als Geschichte einer einzelnen Figur, sondern als Abfolge von Vorgängen an vielen Orten zugleich: Vorbereitung, Anlandung, Widerstand. Auf genaue Rekonstruktion und Detailtreue wird dabei ausdrücklich Wert gelegt.
Entstehungsgeschichte
Ken Annakin führte Regie bei dem Kriegsfilm, dessen Erscheinungsjahr 1962 ist. Zu sehen sind John Wayne, Robert Mitchum, Henry Fonda und Richard Burton. Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Das Feld ist genau umrissen: Widerstand, Zweiter Weltkrieg, Normandie, Alliierte, D-Day, dazu eine wahre Begebenheit als Grundlage. Aus dieser Zusammenstellung ergibt sich die Bauweise. Wer ein tatsächliches Geschehen dieses Umfangs erzählt, kann nicht bei einer Hauptfigur bleiben, sondern muss die Perspektiven verteilen. Genau darauf deutet auch die Besetzung hin: vier gleichrangig genannte Namen statt einer Hauptrolle mit Anhang.
Kriegsfilm, Action und Drama teilen sich die Aufgaben. Die Action gehört zur Landung selbst, das Drama zu den Menschen, die sie ausführen oder erleiden, und die Zuordnung als Kriegsfilm bindet beides an ein Ereignis, dessen Ausgang außerhalb der Erzählung feststeht. Spannung entsteht deshalb nicht aus dem Ob, sondern aus dem Wie und aus dem Preis.
Einordnung & Wirkung
7,6 von 10 bei einer vierstelligen Zahl an Stimmen sind ein hoher Wert, der über die Jahre offenbar stabil geblieben ist. 64 Jahre trennen das Erscheinungsjahr von der Gegenwart, und dieser Abstand verändert den Blick: Was damals noch als jüngste Vergangenheit galt, ist heute Geschichte, die kaum jemand aus eigener Anschauung kennt. Innerhalb des Kriegsfilms steht der Film für den großangelegten Rekonstruktionsversuch, der ein einzelnes Datum in seiner ganzen Breite abzubilden sucht, statt es an einem Schicksal zu erzählen.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Wayne als Lt. Col. Benjamin Vandervoort
- Robert Mitchum als Brig. Gen. Norman Cota
- Henry Fonda als Brig. Gen. Theodore Roosevelt Jr.
- Richard Burton als Flight Officer David Campbell
- Sean Connery als Pvt. Flanagan
- Leslie Phillips als RAF Officer Mac
- Robert Ryan als Brig. Gen. James M. Gavin
- Paul Anka als U.S. Army Ranger
- Wolfgang Büttner als Maj. Gen. Dr. Hans Speidel
- Mel Ferrer als Maj. Gen. Robert Haines
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Verfügbarkeit
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