Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ken Scott |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-10-10 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 26.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 51.164.106 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (1.609 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
David Wozniak fährt Lieferwagen, hat Schulden und bekommt sein Leben nicht geordnet.
Dann erfährt er, was aus seinen Samenspenden geworden ist, die er mit zwanzig abgab: 533 Kinder. Von diesen haben 142 eine Sammelklage eingereicht, um seinen Namen zu erfahren. Sein bester Freund Brett, ein Anwalt, will die Anonymität verteidigen. David beginnt derweil, einzelne seiner Kinder aufzusuchen, ohne sich zu erkennen zu geben.
Entstehungsgeschichte
Der Film ist die Neuverfilmung des kanadischen Films „Starbuck" von 2011 — bei dem Ken Scott ebenfalls Regie geführt hatte. Scott schrieb auch hier das Drehbuch und inszenierte.
Vince Vaughn spielt David Wozniak, Chris Pratt den Anwalt Brett und Cobie Smulders die Emma; zehn weitere Darsteller sind in Nebenrollen zu sehen.
Produziert wurde der Film von André Rouleau. Die Kamera führte Eric Alan Edwards, den Schnitt Priscilla Nedd-Friendly, die Musik stammt von Jon Brion.
Der Film erschien 2013, dauert 105 Minuten und ist ohne Altersbeschränkung freigegeben. Das Budget betrug 26 Millionen Dollar; in Nordamerika spielte er 31 Millionen ein, weltweit 50 Millionen.
Hinter den Kulissen
Dass derselbe Regisseur seinen eigenen Film zwei Jahre später noch einmal drehte, ist der ungewöhnlichste Umstand dieser Produktion. Ken Scott hatte „Starbuck" in Kanada gemacht; die amerikanische Fassung folgte mit größerem Budget und bekannteren Namen.
Genau daran setzte die Kritik an: Die Neuverfilmung wiederhole das Original nach Schema, ohne dessen satirische Schärfe zu erreichen.
Die Zahl 533 ist der Motor der Handlung. Sie ist groß genug, um absurd zu sein, und klein genug, dass einzelne Begegnungen zählen — David lernt seine Kinder nacheinander kennen, ohne dass sie es wissen.
Als frischer Zug wurde Chris Pratt hervorgehoben, der den überforderten Anwalt spielt.
Einordnung & Wirkung
Bei 26 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit 50 Millionen ein.
Die Freigabe ohne Altersbeschränkung ist bemerkenswert für einen Film, dessen Ausgangspunkt Samenspenden sind — sie zeigt, wie zurückhaltend der Stoff behandelt wird.
Der Vorwurf der Kritik trifft ein bekanntes Problem. Wer einen erfolgreichen Film für einen größeren Markt noch einmal dreht, muss entscheiden, was er behält; was dabei oft verlorengeht, ist die Schärfe.
Dass Ken Scott beide Fassungen inszenierte, macht den Vergleich zugleich unausweichlich — die Kritik zog ihn und entschied gegen die zweite.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vince Vaughn als David
- Cobie Smulders als Emma
- Chris Pratt als Brett
- Britt Robertson als Kristen
- Jack Reynor als Josh
- Bobby Moynihan als Aleksy
- Andrzej Blumenfeld als Mikolaj
- Simon Delaney als Victor
- Dave Patten als Adam
- Adam Chanler-Berat als Viggo
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Verfügbarkeit
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