Der Mann aus dem Eis (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Felix Randau |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-11-30 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (136 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vor mehr als 5000 Jahren lebt Kelab mit seiner Großfamilie am Fuß der Ötztaler Alpen. Als er auf die Jagd geht, wird die Siedlung überfallen, seine Frau und sein Sohn werden getötet, der heilige Schrein Tineka, den Kelab gehütet hatte, wird geraubt. Zurückgekehrt findet er nur noch Tod und Zerstörung vor und schwört Rache. Die Spur der Täter führt ihn auf eine gefährliche Wanderung über die Alpen, bei der er merkt, dass sein Verlangen nach Vergeltung ihn selbst teuer zu stehen kommen könnte.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2017 unter der Regie von Felix Randau. In den Hauptrollen sind Jürgen Vogel, Susanne Wuest, André Hennicke und Sabin Tambrea zu sehen. Freigegeben ist das Werk ab 12 Jahren, eingeordnet wird es als Mischung aus Drama und Historie.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Historie deutet an, dass es dem Film weniger um Actionsequenzen als um die innere Verfassung seiner Hauptfigur geht. Eine Geschichte, die mehrere Jahrtausende in die Vergangenheit reicht und ohne die üblichen Bezugspunkte moderner Zivilisation auskommt, verlangt eine reduzierte, auf das Wesentliche konzentrierte Erzählweise. Die Besetzung mit erfahrenen deutschsprachigen Darstellern legt nahe, dass der Fokus auf schauspielerischer Ausdruckskraft liegt statt auf gesprochenem Dialog, was zur Prämisse einer vorzeitlichen, vermutlich weitgehend sprachlosen Welt passt. Das Motiv der Rache als Antrieb der Handlung positioniert den Stoff zudem als moralische Erzählung über die Konsequenzen von Vergeltung, nicht als reines Abenteuer.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Durchschnittswert von 6,2 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis von 136 Stimmen bewegt sich der Titel im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2017 sind mehrere Jahre vergangen, in denen sich die Bewertungszahl offenbar nicht wesentlich vergrößert hat. Innerhalb des historischen Dramas nimmt der Film mit seinem prähistorischen Setting eine ungewöhnliche Position ein, da dieser Zeitraum im Genre selten im Zentrum steht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jürgen Vogel als Kelab
- Susanne Wuest als Kisis
- André Hennicke als Krant
- Sabin Tambrea als Tasar
- Franco Nero als Ditob
- Violetta Schurawlow als Mitar
- Anna F. als Kulan
- Martin Augustin Schneider als Gosar
- Axel Stein als Gris
- Paula Renzler als Rasop
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Verfügbarkeit
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