Der Mann, der kopierte (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jorge Furtado |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm, Krimi |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-06-13 |
| Budget | 514.059 $ |
| Einspielergebnis | 24.391 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (384 Stimmen) |
Worum es geht
André ist 20 Jahre alt, hat die Schule nie abgeschlossen und verdient sein Geld als Fotokopierer in einem Schreibwarengeschäft in Porto Alegre im Süden Brasiliens. Sein Leben verläuft so gleichförmig wie seine Arbeit. Er wohnt bei seiner Mutter, zeichnet leidenschaftlich gern und schwärmt schüchtern für Sílvia, die er nachts durch sein Fernglas beobachtet. Sílvia lebt mit ihrem Vater zusammen und arbeitet in einem Kleiderladen.
André möchte bei ihr einen Morgenmantel für seine Mutter kaufen, doch das Geld fehlt ihm. Das ändert sich, als das Geschäft einen Farbkopierer anschafft. Gemeinsam mit seiner Zufallsbekanntschaft Cardoso, der ein Auge auf Andrés attraktive Kollegin Marinês geworfen hat, beginnt er, Geldscheine zu kopieren. Ob das gut ausgeht, soll hier nicht verraten werden.
Entstehungsgeschichte
Jorge Furtado inszenierte den Film im Jahr 2003. Lázaro Ramos spielt André, Leandra Leal verkörpert Sílvia, Luana Piovani ist als Marinês zu sehen und Pedro Cardoso als Cardoso.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama, Liebesfilm und Krimi kommen hier zusammen, eine ungewöhnlich breite Mischung. Sie ergibt sich aus der Geschichte selbst: Die unbeholfene Schwärmerei liefert den romantischen Kern, die enge Lebenslage des jungen Mannes das Drama, der Versuch, mit kopierten Geldscheinen an Geld zu kommen, den kriminellen Strang, und die Verwicklungen daraus tragen die Komik.
Eine interrassische Romanze gehört ebenso zu den Motiven wie Porto Alegre als konkreter Schauplatz. Hinzu kommen Neugier, ein Hauch von Wunder und eine amüsierte Grundstimmung, die den Ton bestimmen. Der Blick durch das Fernglas und das Kopieren als Beruf sind zudem mehr als Details: Beides handelt vom Betrachten und Nachbilden, davon, das Leben anderer aus der Distanz zu verfolgen, bevor André selbst zu handeln beginnt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 Punkten erreicht der Film eine sehr gute Durchschnittsbewertung. Getragen wird sie von einigen hundert Stimmen, eine überschaubare, aber bereits belastbare Grundlage. Seit dem Erscheinen sind 23 Jahre vergangen.
Im Grenzbereich zwischen Liebeskomödie und Gaunergeschichte nimmt er eine eigene Stellung ein, weil er beide Richtungen nicht gegeneinander ausspielt, sondern auseinander hervorgehen lässt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Lázaro Ramos als André
- Leandra Leal als Sílvia
- Luana Piovani als Marinês
- Pedro Cardoso als Cardoso
- Carlos Cunha Filho als Antunes
- Júlio Andrade als Feitosa
- Gregory Garcia als Guigo Bolhinha
- Sheron Menezzes als Guria esperta
- Heitor Schmidt als Seu Gomide Bolha
- Paulo José als Paulo
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Verfügbarkeit
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