Der Morgen danach (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sidney Lumet |
|---|---|
| Genre | Thriller, Mystery, Liebesfilm, Krimi |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-12-25 |
| Einspielergebnis | 25.147.055 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (141 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alex, eine Schauspielerin mit einem ausgeprägten Alkoholproblem, wacht eines Morgens in einer fremden Wohnung neben einem toten Fotografen auf. An die vorangegangene Nacht hat sie keinerlei Erinnerung. Statt die Polizei zu rufen, beginnt sie, die Wohnung zu säubern und alle Hinweise auf ihre Anwesenheit zu beseitigen. Ihr Fluchtversuch über den Flughafen scheitert, ein Fahrzeugunfall auf der Weiterfahrt zwingt sie, zu Fuß zu fliehen. Auf dieser Flucht trifft sie auf Turner, einen ehemaligen Polizisten, der sie schließlich mitnimmt. Wie sich die Ereignisse der Nacht tatsächlich zugetragen haben, bleibt an diesem Punkt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1986 unter der Regie von Sidney Lumet. In den Hauptrollen sind Jane Fonda als Alex und Jeff Bridges als Turner zu sehen, ergänzt durch Raúl Juliá und Diane Salinger. Es handelt sich um einen abendfüllenden Spielfilm.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Mystery, Liebesfilm und Krimi verweist auf eine Erzählung, die klassische Ermittlungsspannung mit einer emotionalen Beziehungsebene und einem Element des Rätselhaften verknüpft. Dass die Hauptfigur selbst keinen Zugriff auf die Ereignisse der entscheidenden Nacht hat, macht sie zur unzuverlässigen Trägerin der Handlung: Die Aufklärung des Falls fällt so mit der Frage zusammen, ob Alex sich selbst trauen kann. Die Begegnung mit einem ehemaligen Polizisten bringt eine Figur ins Spiel, die beruflich mit genau jener Institution verbunden war, vor der Alex flieht, was der Beziehung zwischen den beiden von Beginn an eine Spannung zwischen Misstrauen und Nähe verleiht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,0 von 10 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumswahrnehmung, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Seit der Entstehung 1986 sind knapp vier Jahrzehnte vergangen, eine Zeitspanne, die den Film in eine Ära einordnet, in der psychologisch grundierte Krimidramen mit Starbesetzung im Kino verbreitet waren. Innerhalb des Genres steht er damit für eine Erzählform, die weniger auf äußere Action als auf die innere Unsicherheit seiner Hauptfigur setzt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Jane Fonda als Alexandra Sternbergen
- Jeff Bridges als Turner Kendall
- Raúl Juliá als Joaquin "Jackie" Manero
- Diane Salinger als Isabel Harding
- Richard Foronjy als Sergeant Greenbaum
- Geoffrey Scott als Bobby Korshack
- James "Gypsy" Haake als Frankie
- Kathleen Wilhoite als Red
- Don Hood als Hurley
- Bruce Vilanch als Bartender
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Verfügbarkeit
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