Der Omega-Mann (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Boris Sagal |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Action, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-08-01 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 8.720.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (638 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem verlassenen, gespenstischen Los Angeles bewegt sich Robert Neville, ehemaliger Militärarzt und letzter Überlebender einer bakteriologischen Katastrophe, die zwei Jahre zurückliegt. Seine Tage bestehen aus der Suche nach dem Nötigsten und aus dem Versuch, in einer entleerten Wirklichkeit klar im Kopf zu bleiben; seine Nächte bestehen aus dem bewaffneten Kampf ums Überleben.
Bedroht wird er von der Familie, einer Sekte aus Wesen, die die Gifte des Krieges lichtscheu und krankhaft verändert haben. Um ihren wirren Anführer Matthias geschart, verlässt diese Gruppe von wenigen hundert Menschen ihren Zufluchtsort, sobald die Sonne untergeht, um mit Feuer jedes Erbe der technischen Zeit zu vernichten.
Entstehungsgeschichte
Boris Sagal führte Regie, herausgekommen ist der Film 1971. Charlton Heston, Anthony Zerbe, Rosalind Cash und Paul Koslo tragen die Besetzung; die Freigabe wurde auf 16 Jahre festgesetzt. Das Werk verbindet Science-Fiction, Action, Drama und Thriller.
Hinter den Kulissen
Diese vierfache Zuordnung beschreibt eine Erzählung, die sich nicht auf eine Gangart festlegt. Das Drama liegt in der Vereinsamung des Einzelnen, die Science-Fiction in der Seuche als Wendepunkt der Zivilisation, der Thriller im Rhythmus von Tag und Nacht. Genau dieser Rhythmus trägt die Konstruktion: Das Tageslicht gehört dem Überlebenden, die Dunkelheit den anderen, und beide Seiten sind an diese Ordnung gebunden. Dass die Gegner ein Rathaus zum Quartier gewählt haben, ist als Bild angelegt, nicht als Zufall, ebenso ihr erklärtes Ziel, die Hinterlassenschaft der Technik zu verbrennen. Die Bedrohung ist damit kein bloßer Angriff, sondern ein Gegenentwurf.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,2 von 10 fällt die Bewertung ordentlich, aber nicht überschwänglich aus, und die Zahl der Stimmen bleibt gemessen am Alter des Films niedrig. Fünfundfünfzig Jahre nach dem Erscheinen steht er für eine Endzeiterzählung, die ihre Wirkung aus Leere und Wiederholung bezieht statt aus großem Aufwand.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charlton Heston als Robert Neville
- Anthony Zerbe als Matthias
- Rosalind Cash als Lisa
- Paul Koslo als Dutch
- Eric Laneuville als Richie
- Lincoln Kilpatrick als Zachary
- Anna Aries als Woman in Cemetery Crypt
- Brian Tochi als Tommy
- DeVeren Bookwalter als Family Member
- John Dierkes als Family Member
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