Der perfekte Schein - Der Fall Bojarski (2026)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Paul Salomé |
|---|---|
| Genre | Historie, Drama, Krimi |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2026-01-14 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (161 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Krieg liegt hinter ihm, eine ungewisse Zukunft vor ihm: Der polnische Ingenieur Jan Bojarski flieht nach Frankreich und findet sich dort ohne offizielle Identität wieder. Seine zahlreichen Erfindungen bleiben wertlos, weil er sie nicht patentieren lassen kann. Die Armut treibt ihn in seinen Keller, wo er beginnt, Banknoten zu drucken, deren Präzision selbst die Fachleute der Banque de France jahrelang täuscht. Aus dieser Fälscherwerkstatt entwickelt sich ein jahrelanges Duell: Kommissar André Mattéi setzt alles daran, dem Mann auf die Spur zu kommen, dessen Werk sich kaum von echtem Geld unterscheiden lässt. Dreizehn Jahre erstreckt sich diese Verfolgung, in der beide Seiten immer wieder aneinander vorbeischrammen.
Entstehungsgeschichte
Jean-Paul Salomé führte bei diesem 2026 entstandenen Spielfilm Regie. In den Hauptrollen stehen Reda Kateb, Sara Giraudeau, Bastien Bouillon und Quentin Dolmaire vor der Kamera. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Historie, Drama und Krimi legt nahe, dass hier weniger die reine Ermittlungsspannung im Vordergrund steht als das Porträt einer Nachkriegsexistenz zwischen Entrechtung und krimineller Genialität. Dass Bojarskis Fälschungen als technisch nahezu perfekt beschrieben werden, verschiebt die Geschichte weg vom klassischen Gaunerstück hin zu einer Studie über Identität und Anerkennung: Ein Mann, dem der Staat keinen Platz zugesteht, beweist ausgerechnet mit den Mitteln dieses Staates seine Fähigkeiten. Die auf dreizehn Jahre angelegte Jagd zwischen ihm und Kommissar Mattéi deutet zudem auf eine Erzählstruktur hin, die Zeit selbst als Spannungsmittel nutzt, statt auf einen einzelnen Showdown zuzusteuern.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber noch nicht breit abgesichertes Bild ab. Als Film aus dem Jahr 2026 steht er ganz am Anfang seiner öffentlichen Wahrnehmung. Innerhalb des historischen Kriminaldramas positioniert er sich über die Figur des Fälschers als jemand, der Regeln nicht bricht, sondern deren Schwächen bloßlegt, was dem Genre eine eigene, personenzentrierte Note gibt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Reda Kateb als Jan Bojarski
- Sara Giraudeau als Suzanne Bojarski
- Bastien Bouillon als André Mattéi
- Quentin Dolmaire als Perrier
- Pierre Lottin als Anton Dowgierd
- Camille Japy als Anaïs
- Lolita Chammah als Françoise Mattéi
- Olivier Loustau als Lucien Scola
- Arthur Teboul als Pollet
- Victor Poirier als Serge
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Verfügbarkeit
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