Jean-Paul Salomé
Werdegang
Jean-Paul Salomé, geboren am 14. September 1960, ist ein französischer Regisseur und Drehbuchautor. Nach seinem Filmstudium an der Sorbonne Censier arbeitete er zunächst als Regieassistent, unter anderem 1981 bei Claude Lelouchs Film „Les Uns et les Autres". Danach drehte er die Kurzfilme „L'Heure d'aimer" (1983) und „La petite Commission" (1984). Seinen ersten abendfüllenden Fernsehfilm, „Crimes et jardins", realisierte er 1991 und schrieb dafür auch das Drehbuch. Es folgten weitere Spielfilme, darunter „Les Femmes de l'ombre" mit Sophie Marceau aus dem Jahr 2008. Im Januar 2013 wurde er zum Präsidenten von UniFrance Films gewählt.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sechs Titel von Jean-Paul Salomé als Regisseur vertreten, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Die Spanne reicht von „Arsène Lupin" (2004) bis zum für 2026 angesetzten „Der perfekte Schein - Der Fall Bojarski", also 22 Jahre. Zwischen seinem Geburtsjahr und dem ersten gelisteten Titel liegen 44 Jahre, zum jüngsten Titel sind es 66 Jahre. Die Genres seiner Filme reichen von Historie, Drama und Krimi über Thriller, Mystery und Kriegsfilm bis zu Komödie, Liebesfilm, Action und Abenteuer, was auf ein breit gefächertes Werk ohne klare Genrefestlegung hindeutet. Zu den geführten Titeln zählen unter anderem „Female Agents - Geheimkommando Phoenix" (2008), „Eine Frau mit berauschenden Talenten" (2020), „Je fais le mort" (2013) und „Die Gewerkschafterin" (2023).
Einordnung
Die sechs Titel erhalten bei uns Bewertungen zwischen 5,3 und 7,1, im Schnitt 6,1 von 10. Damit liegen die Werte in einem mittleren Bereich, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Der zeitliche Abstand zwischen ältestem und jüngstem Titel im Katalog beträgt gut zwei Jahrzehnte, was für eine über einen längeren Zeitraum gleichbleibend aktive Regiearbeit spricht.