Der Schutzmann (1960)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Luigi Zampa |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1960-11-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (184 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sieben Jahre lang war Otello ohne Arbeit, und sein einziger Wunsch ist ausgerechnet ein bestimmter Posten: der eines Verkehrspolizisten, nicht mehr und nicht weniger. Mit sturer Beharrlichkeit erreicht er, dass ihn der Bürgermeister, der gerade mitten im Wahlkampf steckt, tatsächlich einstellt. Otello geht mit gutem Willen an die neue Aufgabe, will alles richtig machen. Doch kaum steht er in Uniform auf der Straße, laufen die Dinge aus dem Ruder, und zwar deutlich gründlicher, als es die Situation eigentlich verlangt.
Entstehungsgeschichte
„Der Schutzmann“ entstand 1960 unter der Regie von Luigi Zampa. In den Hauptrollen sind Alberto Sordi, Marisa Merlini, Vittorio De Sica und Riccardo Garrone zu sehen. Der Film ist als Komödie angelegt und ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangslage verrät die Machart der Komödie: Ein Mann, der jahrelang arbeitslos war und sich ausgerechnet auf einen einzigen, denkbar unspektakulären Beruf versteift, ist ein klassischer Nährboden für Situationskomik. Dass seine Anstellung zudem einem Bürgermeister im Wahlkampf verdankt wird, deutet auf ein Element politischer Ironie hin, das dem Ganzen einen Beigeschmack von Sozialsatire verleiht. Die Besetzung mit Alberto Sordi in der Hauptrolle lässt vermuten, dass der Film stark auf einen komischen Alltagstypen setzt, dessen gute Absichten immer wieder an der Realität scheitern. Die Ansage der Inhaltsangabe, dass ihm „bastante mal“, also ziemlich viel schiefgeht, unterstreicht, dass hier nicht auf leise Ironie, sondern auf eine Kette handfester Missgeschicke gesetzt wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,4 bei einer noch schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film eher als solide bewertete Nischenkomödie einordnen als als breit diskutiertes Werk. Der Abstand zum Erscheinungsjahr 1960 beträgt inzwischen weit über sechs Jahrzehnte, was den Titel klar in die frühe italienische Filmkomödie der Nachkriegszeit stellt. Innerhalb dieses Genres reiht er sich in eine Tradition von Filmen ein, die gesellschaftliche Themen wie Arbeitslosigkeit und Amtsträgertum mit komödiantischen Mitteln behandeln, ohne dass die vorliegenden Angaben eine genauere Verortung erlauben.
Bilder



Besetzung & Stab
- Alberto Sordi als Otello Celletti
- Marisa Merlini als Amalia Celletti
- Vittorio De Sica als Il sindaco
- Riccardo Garrone als Il tenente dei vigili
- Mara Berni als Amante del comandante
- Carlo Pisacane als Padre di Otello
- Mario Riva als Himself
- Sylva Koscina als Herself
- Nando Bruno als cognato di Otello
- Lia Zoppelli als Moglie del sindaco
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Verfügbarkeit
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