Der Spion (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Dominic Cooke |
|---|---|
| Genre | Thriller, Historie, Drama |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-01-24 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 26.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (1.415 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein unauffälliger Vertreter wird zum Verbindungsstück zwischen zwei Machtblöcken. Während des Kalten Kriegs verfügt Oleg Penkowski, ehemaliger Geheimdienstoffizier der Sowjetunion, noch immer über Kontakte in den Kreml und versorgt von dort aus die westlichen Geheimdienste mit Informationen. Sein Beweggrund ist Sorge: Der Konflikt mit den USA eskaliert zusehends, und die impulsive Natur von KPdSU-Parteichef Nikita Khrushchev lässt ihn einen drohenden Krieg fürchten. Also beschließt er zu handeln und kontaktiert im Geheimen die amerikanische Botschaft in Moskau. CIA-Agentin Emily Donovan holt daraufhin den britischen MI6 an Bord, denn ihr Plan braucht jemanden, den niemand verdächtigt: Greville Wynne, harmlos und unscheinbar, soll nichtsahnend den Kontakt zu Penkowski herstellen. Bei gegenseitigen Besuchen in Moskau und London freunden sich die beiden Männer nach und nach an, während die westlichen Geheimagenten Wynne zugleich immer tiefer in ihre Ränkespiele einspannen.
Entstehungsgeschichte
Inszeniert hat diesen Film Dominic Cooke, herausgekommen ist er 2020. Benedict Cumberbatch und Merab Ninidze stehen im Zentrum der Besetzung, Rachel Brosnahan und Jessie Buckley vervollständigen das Quartett. Für Zuschauer ab zwölf Jahren ist die Produktion freigegeben.
Hinter den Kulissen
Thriller, Historie und Drama greifen hier auf eine Weise ineinander, die die Anlage der Geschichte vorgibt. Der historische Rahmen liefert den Druck von außen, das Thrillerhafte entsteht aus der Frage, wie lange eine Tarnung hält, und das Dramatische wächst aus der Freundschaft zweier Männer, die einander zunächst nur als Mittel zum Zweck begegnen sollten. Der Stoff beruht auf einer wahren Begebenheit, was den Spielraum der Erzählung einschränkt und zugleich ihr Gewicht erhöht.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,0 von 10 beruht auf einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen. Das ist ein solider Wert bei einer Beteiligung, die einen bereits gefestigten, aber nicht sehr breiten Zuspruch anzeigt. Sechs Jahre sind seit dem Erscheinungsjahr vergangen, ein kurzer Abstand, in dem sich ein Urteil erst zu setzen beginnt. Innerhalb des Spionagestoffs wählt der Film die leise Variante: keine Verfolgungsjagden, sondern Gespräche, Reisen und die Frage, was Menschen einander zumuten dürfen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Benedict Cumberbatch als Greville Wynne
- Merab Ninidze als Oleg Penkovsky
- Rachel Brosnahan als Emily Donovan
- Jessie Buckley als Sheila Wynne
- Angus Wright als Dickie Franks
- Kirill Pirogov als Gribanov
- Iva Šindelková als Embassy Assistant
- Vladimir Chuprikov als Nikita Khrushchev
- Fred Haig als Lee
- Emma Penzina als Nina
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Verfügbarkeit
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