Der Sündebock (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicolas Bary |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-10-16 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (129 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Benjamin Malaussène ist der Älteste einer großen, ungewöhnlich zusammengewürfelten Familie, in der seine Mutter mit wechselnden Vätern für stetigen Nachwuchs sorgt und in der trotz allem Chaos ein eigentümliches Glück herrscht. Beruflich hat sich Benjamin auf eine kuriose Aufgabe spezialisiert: In einem Pariser Kaufhaus arbeitet er als professioneller Sündenbock, der Ärger und Beschwerden auf sich zieht. Als sich an Orten, die er aufsucht, seltsame Zwischenfälle häufen, gerät er selbst ins Visier der Polizei und wird von Kollegen misstrauisch beäugt. Um sich von diesem Verdacht zu befreien, beginnt Benjamin gemeinsam mit einer furchtlosen Journalistin, die als Tante Julia bekannt ist, eigene Nachforschungen anzustellen, um herauszufinden, wer ihm etwas anhängen will und warum.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2013 unter der Regie von Nicolas Bary. Die Besetzung führen Raphaël Personnaz als Benjamin, Bérénice Bejo als Tante Julia sowie Emir Kusturica und Mélanie Bernier an. Es handelt sich um ein Drama.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet Familiendrama mit Elementen einer Kriminalhandlung: Eine chaotische, aber liebevolle Großfamilie bildet den Rahmen, in dem sich eine Verdachtsintrige um Benjamins Beruf entfaltet. Dass ausgerechnet ein Mann, dessen Job es ist, Schuld auf sich zu ziehen, plötzlich tatsächlich verdächtigt wird, verleiht der Handlung eine ironische Note, ohne dass daraus ein reiner Thriller wird. Die Ermittlungsarbeit übernimmt keine offizielle Instanz, sondern eine Journalistin an Benjamins Seite, was der Erzählung eine private, fast familiäre Note gibt und die Verbindung zwischen persönlichem Umfeld und äußerer Bedrohung betont.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 bei einer noch vergleichsweise kleinen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsresonanz. Seit seinem Erscheinen 2013 sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen, ohne dass sich daran eine breitere Bewertungsbasis aufgebaut hätte. Innerhalb des Dramagenres positioniert sich der Titel durch die Kombination aus Familiengeschichte und Verdachtsmotiv als Werk, das eher auf Ensemble und Beziehungsgeflecht setzt als auf reine Spannungsdramaturgie.
Bilder




Besetzung & Stab
- Raphaël Personnaz als Benjamin Malaussène
- Bérénice Bejo als Tante Julia
- Emir Kusturica als Stojil
- Mélanie Bernier als Louna
- Guillaume de Tonquédec als Sainclair
- Thierry Neuvic als Inspecteur Carrega
- Armande Boulanger als Thérèse
- Adrien Ferran als Jérémy
- Dean Constantin als Cazeneuve
- Alice Pol als La pédopsychiatre
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Verfügbarkeit
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