Der tödliche Freund (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Wes Craven |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-10-10 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 8.988.731 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (274 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paul Conway ist fünfzehn, ein Computertalent und frisch mit seiner Mutter in eine neue Stadt gezogen. Sein einziger Vertrauter ist BB, ein Roboter, den er selbst gebaut hat und der ihn wie ein Freund und Beschützer begleitet. Als eine aufgebrachte Nachbarin BB zerstört, verliert Paul mehr als nur eine Maschine. Trost findet er bei Samantha, dem Mädchen von nebenan, doch ihr Stiefvater ist gewalttätig und stellt sich der Beziehung entgegen. Bei einem Streit kommt es zu einer Tragödie, die Samantha das Leben kostet. Paul, verzweifelt, greift zu einem Mittel, das weit über jugendliche Bastelei hinausgeht: Er entwendet ihren Leichnam und verpflanzt die Chips seines zerstörten Roboters in ihr Gehirn, um sie zurückzuholen. Was danach erwacht, trägt Samanthas Gesicht, folgt aber eigenen, unberechenbaren Impulsen.
Entstehungsgeschichte
"Der tödliche Freund" entstand 1986 unter der Regie von Wes Craven. Die Hauptrollen übernehmen Matthew Labyorteaux als Paul, Kristy Swanson als Samantha, Michael Sharrett und Anne Twomey. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Science-Fiction zeigt sich schon in der Grundkonstruktion: ein selbstgebauter Roboter als emotionaler Anker eines Teenagers, dessen Technik am Ende zur Grundlage eines Wiederbelebungsversuchs wird. Die Geschichte verknüpft jugendliches Erfinderdasein mit häuslicher Gewalt und einem Verlust, der nicht akzeptiert werden kann. Aus dieser Konstellation erwächst die eigentliche Spannung nicht aus äußerer Bedrohung, sondern aus der Frage, was von einem Menschen übrig bleibt, wenn Maschine und Erinnerung ihn ersetzen sollen. Die Wendung zum Monströsen ist damit von Anfang an angelegt, nicht als Überraschung, sondern als folgerichtige Konsequenz eines Experiments, das aus Trauer geboren wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten lässt. Fast vier Jahrzehnte nach seiner Entstehung steht er als Beispiel dafür, wie sich Horror und Science-Fiction in den achtziger Jahren verzahnen ließen, ohne dass eines der beiden Genres dominiert. Innerhalb der Filmografie von Wes Craven markiert er eine Abweichung von reinen Schreckenserzählungen hin zu einer Geschichte, die technische Fantasie und emotionalen Verlust zusammenführt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Matthew Labyorteaux als Paul
- Kristy Swanson als Samantha
- Michael Sharrett als Tom
- Anne Twomey als Jeannie
- Anne Ramsey als Elvira
- Richard Marcus als Harry
- Russ Marin als Dr. Johanson
- Lee Paul als Sgt. Volchek
- Andrew Roperto als Carl
- Charles Fleischer als BB (voice)
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Verfügbarkeit
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