Der zerrissene Vorhang (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alfred Hitchcock |
|---|---|
| Genre | Thriller |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-07-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 13.000.615 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (682 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Dem amerikanischen Physiker Armstrong erscheint nichts zu gefährlich, wenn es darum geht, an eine bestimmte Formel zu gelangen. Gemeinsam mit seiner Begleiterin setzt er sich nach Ost-Berlin ab, wo man ihn als willkommenen Überläufer empfängt. Schon bald macht er den Professor ausfindig, der über die begehrte Formel verfügt, und schreckt vor keinem Mittel zurück, um sie in die Hand zu bekommen. Doch der Staatssicherheitsdienst kommt seinen wahren Absichten allzu schnell auf die Spur und setzt alles daran, ihn und seine Begleitung aus dem Weg zu räumen.
Entstehungsgeschichte
Der Thriller stammt aus dem Jahr 1966, Regie führte Alfred Hitchcock. Paul Newman und Julie Andrews stehen im Zentrum, dazu treten Lila Kedrova und Hansjörg Felmy. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren. Im Englischen läuft er unter dem Titel „Torn Curtain“.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reiner Thriller, und die Anlage der Geschichte zeigt, worauf das hinausläuft. Die Spannung entsteht nicht aus der Frage, ob eine Formel existiert, sondern daraus, dass eine der Figuren durchgehend etwas anderes vorgibt, als sie tut. Ein Überläufer, der keiner ist, muss vor Gastgebern bestehen, die ihn beobachten; jede Begegnung wird damit zur Prüfung. Dass die Begleiterin mitreist, verdoppelt das Risiko, weil zwei Personen dieselbe Fassade halten müssen. Der Schauplatz jenseits der Grenze liefert dazu die Enge, aus der es kein beiläufiges Entkommen gibt. Dass ein Wissenschaftler und keine ausgebildete Fachkraft des Geheimdienstes im Zentrum steht, verschärft dieses Missverhältnis zusätzlich.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,6 von 10 und damit im mittleren Bereich; die Zahl der abgegebenen Stimmen ist überschaubar geblieben. 60 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu jenen Spionagethrillern, deren politische Konstellation Teil der Handlung ist und die heute zugleich als Zeitdokument gelesen werden. Innerhalb des Genres steht er für die leise Variante, die ihre Bedrohung aus Beobachtung und Misstrauen bezieht statt aus offener Aktion.
Bilder








Besetzung & Stab
- Paul Newman als Michael Armstrong
- Julie Andrews als Sarah Sherman
- Lila Kedrova als Countess Kuchinska
- Hansjörg Felmy als Heinrich Gerhard
- Tamara Toumanova als Ballerina
- Ludwig Donath als Gustav Lindt
- Wolfgang Kieling als Hermann Gromek
- Günter Strack als Karl Manfred
- David Opatoshu als Mr. Jacobi
- Gisela Fischer als Dr. Koska
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Verfügbarkeit
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