Diamanti (2024)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ferzan Özpetek |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 135 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2024-12-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 19.674.980 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (326 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rom im Jahr 1974. Die Schwestern Alberta und Gabriella könnten unterschiedlicher kaum sein, gemeinsam führen sie jedoch eine angesehene Schneiderei. Eines Tages erhält das Atelier einen Auftrag, der alles Bisherige übertrifft: Für einen großen Film, dessen Handlung im 18. Jahrhundert spielt, sollen die Kostüme entstehen.
Die Zeit ist knapp, und so machen sich die Angestellten ohne Zögern ans Werk. Die Aufgabe ist komplex, und auch der Führungsstil der beiden Chefinnen verlangt den Frauen einiges ab. Doch damit nicht genug: Jede von ihnen trägt ihre eigenen Lasten mit in die Werkstatt. Häusliche Gewalt, Ärger mit den Kindern und finanzielle Sorgen begleiten die Arbeit an Stoffen und Schnitten. Was die Frauen verbindet, ist eine Widerstandskraft, die sie mit Diamanten vergleichbar macht: Zerbrechen lassen sie sich nicht.
Entstehungsgeschichte
Ferzan Özpetek führte Regie bei dieser Produktion aus dem Jahr 2024, deren englischer Titel „Diamonds“ lautet. Das Ensemble prägen Luisa Ranieri, Jasmine Trinca, Elena Sofia Ricci und Lunetta Savino. Wer den Film sehen möchte, muss mindestens 12 Jahre alt sein, was angesichts der ernsten Themen neben den heiteren Zügen nachvollziehbar ist.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Drama prägt die Anlage des Films. Einerseits bietet eine Schneiderei unter Zeitdruck reichlich Stoff für lebhafte, komische Szenen, andererseits reichen Themen wie häusliche Gewalt weit über das Heitere hinaus. Diese Spannung zwischen Leichtigkeit und Schwere scheint das Grundgerüst der Erzählung zu bilden.
Auffällig ist auch die doppelte Zeitebene. Ein Film aus dem Jahr 2024 erzählt von den Siebzigern, und darin geht es wiederum um Kostüme für eine Geschichte aus dem 18. Jahrhundert. Das Kino blickt so auf seine eigene Handwerkskunst zurück. Zugleich stellt die Konstellation eine Gruppe von Frauen in den Mittelpunkt, deren Arbeit sonst eher im Hintergrund bleibt. Der Titel greift das zentrale Bild auf und macht die Belastbarkeit der Figuren zum Leitmotiv.
Einordnung & Wirkung
Das Publikum bewertet den Film mit 7,1 von 10 Punkten, einem deutlich positiven Ergebnis. Allerdings stützt sich dieser Wert bislang auf einige hundert Stimmen, die Basis ist also noch schmal.
Seit der Veröffentlichung sind erst 2 Jahre vergangen, eine abschließende Einordnung wäre daher verfrüht. Innerhalb der Tragikomödie steht der Film für Ensemblegeschichten, die weibliche Solidarität und Arbeitsalltag miteinander verknüpfen und schwere Themen nicht ausklammern.
Bilder








Besetzung & Stab
- Luisa Ranieri als Alberta / Luisa
- Jasmine Trinca als Gabriella / Jasmine
- Elena Sofia Ricci als Elena
- Lunetta Savino als Eleonora / Lunetta
- Vanessa Scalera als Bianca Vega / Vanessa
- Kasia Smutniak als Sofia Volpi / Kasia
- Milena Vukotić als Zia Olga / Milena
- Anna Ferzetti als Paolina / Anna
- Geppi Cucciari als Fausta / Geppi
- Mara Venier als Silvana / Mara
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Verfügbarkeit
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