Männer al dente (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ferzan Özpetek |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-03-12 |
| Budget | 7.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 8.220.215 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (817 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
„Lass dir von anderen niemals sagen, wen du lieben und wen du hassen sollst. Irre dich lieber auf eigene Rechnung, immer.“ Mit dieser Mahnung wendet sich die alte Großmutter an ihren Enkel Tommaso, der aus Rom nach Hause zurückkehrt, fest entschlossen, zu seinen eigenen Entscheidungen zu stehen — auch um den Preis eines Zusammenstoßes mit der Familie. Und die Familie ist groß und eigenwillig. Tommaso ist der jüngste Sohn der Cantones, denen in Apulien eine Nudelfabrik gehört. Zu Hause wird seine Rückkehr mit Spannung erwartet: die aufsässige Großmutter, gefangen in der Erinnerung an eine unmögliche Liebe; die liebevolle, aber von bürgerlichen Konventionen erdrückte Mutter Stefania; der Vater Vincenzo, den seine Kinder enttäuscht haben; die mehr als exzentrische Tante Luciana; die Schwester Elena, die sich gegen ein Dasein als Hausfrau wehrt; und der Bruder Antonio, dem er künftig in der Leitung des Betriebs zur Seite stehen soll.
Entstehungsgeschichte
Die Regie dieses 2010 erschienenen Films lag bei Ferzan Özpetek; im englischen Sprachraum läuft er unter dem Titel „Loose Cannons“. Riccardo Scamarcio, Nicole Grimaudo, Alessandro Preziosi und Ennio Fantastichini bilden das Ensemble.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama und Liebesfilm stehen als Genres nebeneinander, und die Anlage der Geschichte zeigt, wie das zusammengeht. Eine große Familie mit klaren Erwartungen, ein Betrieb, der weitergeführt werden soll, und ein Sohn, der etwas anderes will: Diese Konstellation erzeugt zuverlässig komische Situationen, weil viele Menschen auf engem Raum aneinandergeraten, und zugleich ernste, weil hinter jedem Wunsch eine Enttäuschung wartet. Auffällig ist, dass fast jede Figur eine eigene ungelebte Möglichkeit mit sich trägt. Die Rückkehr des Jüngsten wirkt dadurch weniger wie ein Anlass als wie ein Auslöser.
Einordnung & Wirkung
Aus einigen hundert Stimmen ergibt sich ein Schnitt von 7,3 von 10, also eine überwiegend zustimmende Aufnahme bei begrenzter Beteiligung. 16 Jahre nach 2010 steht der Film für jene Spielart der Familienkomödie, die ihre Konflikte nicht auflöst, sondern sichtbar macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Riccardo Scamarcio als Tommaso
- Nicole Grimaudo als Alba
- Alessandro Preziosi als Antonio
- Ennio Fantastichini als Vincenzo
- Lunetta Savino als Stefania
- Ilaria Occhini als La nonna
- Bianca Nappi als Elena
- Carmine Recano als Marco
- Massimiliano Gallo als Salvatore
- Paola Minaccioni als Teresa
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Verfügbarkeit
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