Die 12 Geschworenen (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William Friedkin |
|---|---|
| Genre | Drama, TV-Film |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-05-01 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 1.750.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (472 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein 18-jähriger Junge aus einem Einwandererghetto steht vor Gericht. Der Vorwurf: Er soll seinen Vater, der ihn seit frühester Jugend geschlagen hat, im Streit erstochen haben. Sein Pflichtverteidiger hat wenig Energie in die Verteidigung gesteckt, und die Beweise wirken eindeutig. Elf Geschworene sind zunächst von der Schuld überzeugt. Nur der Geschworene Nr. 8 meldet „berechtigte Zweifel“ an.
Weil die Richterin einen einstimmigen Beschluss verlangt, beginnt am laut Wettervorhersage „heißesten Tag des Jahres“ eine lange, hitzige Beratung. Die Männer unterscheiden sich in Herkunft, Hautfarbe, Bildung, Alter und Persönlichkeit, und so kommt es zu Spannungen und Angriffen. Mit Beharrlichkeit, Logik, Redekunst und Einfühlungsvermögen versucht Nr. 8, die anderen nach und nach auf seine Seite zu holen.
Entstehungsgeschichte
Der Fernsehfilm stammt aus dem Jahr 1997; William Friedkin führte Regie. Courtney B. Vance, Ossie Davis, George C. Scott und Armin Mueller-Stahl gehören zur Besetzung. Die Geschworenen sind ausnahmslos Männer. Die Freigabe ab 6 Jahren macht deutlich, dass die Gewalt nur verhandelt, nicht gezeigt wird. Der englische Titel lautet „12 Angry Men“.
Hinter den Kulissen
Die Genres Drama und TV-Film sind knapp, die Motive umso aussagekräftiger. Richter, Geschworene, Gericht und Todesstrafe benennen den Rahmen: Es geht um ein Urteil, bei dem ein Menschenleben auf dem Spiel steht. Enthüllung und RechtUndGerechtigkeit beschreiben, was in der Beratung passiert. Die Geschichte ist als Kammerspiel angelegt: ein Raum, zwölf Männer, ein Tag, und eine Beweislage, die sich im Gespräch verschiebt. Die Unterschiede in Herkunft und Bildung machen die Jury zum Abbild einer Gesellschaft, die über einen Außenseiter urteilt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,7 von 10 ist für einen Fernsehfilm hoch, gestützt auf einige hundert Stimmen. Neunundzwanzig Jahre nach seiner Entstehung bleibt er im Genre des Gerichtsdramas ein Beispiel dafür, dass Spannung auch ohne Verhandlungssaal entstehen kann, allein aus dem Streit um einen einzigen Zweifel.
Bilder








Besetzung & Stab
- Courtney B. Vance als Foreman
- Ossie Davis als Juror 2
- George C. Scott als Juror 3
- Armin Mueller-Stahl als Juror 4
- Dorian Harewood als Juror 5
- James Gandolfini als Juror 6
- Tony Danza als Juror 7
- Jack Lemmon als Juror 8
- Hume Cronyn als Juror 9
- Mykelti Williamson als Juror 10
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Verfügbarkeit
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