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Die Harten und die Zarten

Die Harten und die Zarten (1970)

⭐ 7 · 1970 · Drama
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Kurzüberblick

RegieWilliam Friedkin
GenreDrama
Laufzeit120 Minuten
Erscheinungsdatum1970-03-16
Budget5.500.000 $
Einspielergebnis3.500.000 $
TMDB-Bewertung7 (118 Stimmen)

Trailer

Worum es geht

Harold hat Geburtstag, und seine engsten Freunde organisieren ihm zu Ehren eine Party. Die Gästeschar setzt sich aus einer Reihe schwuler Männer mittleren Alters zusammen, jeder mit einer eigenen, klar gezeichneten Rolle: die Tucke, das Pärchen, der Verlassene, der Ex, der trockene Alkoholiker. Zur Runde stößt außerdem ein heterosexueller Bekannter, der ein besonderes Geschenk mitbringt – einen jungen, attraktiven Stricher namens „Cowboy“. Was als lockerer Abend mit Smalltalk über die Schwierigkeiten schwulen Lebens beginnt, kippt im Verlauf der Feier. Ein grausames Gesellschaftsspiel, bei dem jeder seine große Liebe anrufen und ihr seine Gefühle gestehen muss, treibt die Gruppe auf ein Fiasko zu.

Entstehungsgeschichte

„Die Harten und die Zarten“ entstand 1970 unter der Regie von William Friedkin. In den Hauptrollen sind Kenneth Nelson, Leonard Frey, Peter White und Cliff Gorman zu sehen. Der Film ist als Drama angelegt und konzentriert sich ganz auf die Dynamik innerhalb der Gästerunde an einem einzigen Abend.

Hinter den Kulissen

Die Anlage der Geschichte – eine geschlossene Gesellschaft an einem Schauplatz, ein einziger Abend, ein eskalierendes Spiel als Motor der Handlung – erinnert an ein Kammerspiel, das aus dem Aufeinandertreffen unterschiedlicher Charaktere seine Spannung zieht. Die bewusst typisierte Zusammensetzung der Figuren, vom trockenen Alkoholiker bis zum Verlassenen, deutet darauf hin, dass der Film weniger eine einzelne Figur ins Zentrum stellt als ein Panorama verschiedener Lebensentwürfe und Verletzungen innerhalb einer Gruppe. Die Einführung des Strichers als Geschenk und des heterosexuellen Gastes als Fremdkörper setzt einen Kontrast, der die Gruppendynamik zusätzlich unter Druck setzt. Dass ausgerechnet ein Telefonanruf-Spiel zum Wendepunkt wird, zeigt, wie sehr der Film auf verbale Konfrontation statt auf äußere Handlung setzt.

Einordnung & Wirkung

Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber im breiten Publikum wenig diskutiertes Werk einordnen. Seit seiner Entstehung 1970 sind mittlerweile 55 Jahre vergangen, ein Zeitabstand, der die Perspektive auf die im Film verhandelten Themen zwangsläufig verändert hat. Innerhalb des Dramas positioniert sich der Titel als dialoglastiges Ensemblestück, das seine Wirkung aus der Konfrontation der Figuren untereinander bezieht statt aus äußerer Handlung.

Bilder

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Besetzung & Stab

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