Die Akte Maldoror (2024)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fabrice Du Welz |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi, Drama |
| Laufzeit | 155 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2024-09-08 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (113 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Mädchen verschwinden, und der Fall bringt Paul Chartier in Bewegung: ein junger, impulsiver Polizeirekrut, der einer Geheimeinheit namens „Maldoror“ zugeteilt wird. Deren Aufgabe ist die Überwachung eines gefährlichen Sexualstraftäters. Die Operation läuft nicht wie geplant, und für Chartier wird daraus mehr als ein beruflicher Rückschlag. Vom offiziellen Ermittlungsapparat zunehmend frustriert, weil ihm dessen Grenzen und Regeln nicht mehr genügen, löst er sich von der Struktur, in der er eigentlich arbeiten sollte, und beginnt eine eigene, einsame Suche nach den Verantwortlichen. Wie diese Jagd endet, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
„Die Akte Maldoror“ entstand 2024 unter der Regie von Fabrice Du Welz. In den zentralen Rollen sind Anthony Bajon, Alba Gaïa Bellugi, Alexis Manenti und Sergi López zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Krimi und Drama zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Ein Verbrechen mit realer Bedrohung für Kinder bildet den Ausgangspunkt, doch der eigentliche Konflikt verschiebt sich rasch auf die Figur Chartiers und seinen wachsenden Konflikt mit den Regeln, denen er unterstellt ist. Aus einer verdeckten Überwachungsoperation wird der Ausgangspunkt für eine persönliche Grenzüberschreitung, die den Film weniger zu einer klassischen Ermittlungsgeschichte macht als zu einer Studie über einen Einzelnen, der sich von Institutionen löst. Diese Konstruktion – ein Ermittler, der eigenständig handelt, weil das System versagt – ist ein Erzählmuster, das Spannung aus der moralischen Unsicherheit der Hauptfigur zieht statt aus reiner Aufklärungsarbeit.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen lässt sich der Film bislang nur vorsichtig einordnen: Das Ergebnis liegt im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Bild ableiten ließe. Da der Titel erst 2024 erschienen ist, handelt es sich um eine aktuelle Produktion, deren Resonanz sich noch entwickeln kann. Innerhalb des Krimi- und Thriller-Genres reiht sich der Film in eine Reihe von Werken ein, die den Übergang von institutioneller Ermittlung zu individueller Selbstjustiz thematisieren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anthony Bajon als Paul Chartier
- Alba Gaïa Bellugi als Jeanne 'Gina' Ferrara
- Alexis Manenti als Luis Catano
- Sergi López als Marcel Dedieu
- Laurent Lucas als Charles Hinkel
- David Murgia als Didier Renard
- Béatrice Dalle als Rita
- Lubna Azabal als Mme Santos
- Jackie Berroyer als Jacky Dolman
- Mélanie Doutey als Juge Remacle
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Verfügbarkeit
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