Die anonymen Romantiker (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Pierre Améris |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-12-22 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (586 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jean-René ist 35 Jahre alt und leitet eine Chocolaterie. Für seine Angestellten ist er ein kalter, distanzierter Mann, der direkten Kontakt und jeden Konflikt vermeidet. Tatsächlich lebt er in Angst: Seit langem leidet er an einer sozialen Angststörung. Öffentlich sprechen, ans Telefon gehen, die eigenen Produkte anpreisen — all das ist für ihn die Hölle. Also stellt er eine tüchtige Verkäuferin ein, Angelique. Auch sie ist 35, wirkt etwas streng, aber professionell und selbstsicher. Der Schein trügt: Auch sie leidet an einer sozialen Angststörung. Da Jean-René ein Auge auf sie geworfen hat, müsste er nun ausgerechnet das tun, wovor er sich bislang gedrückt hat.
Entstehungsgeschichte
Der 2010 erschienene Film wurde von Jean-Pierre Améris inszeniert und läuft international als „Romantics Anonymous“. Benoît Poelvoorde und Isabelle Carré spielen das ungleiche und zugleich sehr ähnliche Paar, Lorella Cravotta und Lise Lamétrie ergänzen die Besetzung. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht, der Film ist ab 0 Jahren freigegeben — ein Hinweis darauf, dass der Stoff seine Konflikte ohne drastische Mittel austrägt.
Hinter den Kulissen
Drama, Komödie und Liebesfilm greifen hier ineinander, und die Genrekombination ist ungewöhnlich passgenau zur Prämisse. Das Dramatische liegt im Leidensdruck beider Figuren, das Komische in der Symmetrie: Zwei Menschen mit derselben Not begegnen einander, ohne voneinander zu wissen. Der Liebesfilm liefert den Zwang zur Annäherung, den beide für sich allein nie aufbringen würden. Die Chocolaterie als Schauplatz stellt dem Ganzen einen Beruf gegenüber, der ohne Verkaufen und Vorzeigen nicht auskommt — die Arbeit verlangt genau das, was den Figuren am schwersten fällt.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,5 von 10 stammt von einem Publikum im dreistelligen Bereich und fällt freundlich, aber ohne Überschwang aus. 16 Jahre nach dem Erscheinen wirkt der Film als leise angelegte Komödie, die ihre Konflikte aus Hemmungen statt aus Missverständnissen bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Benoît Poelvoorde als Jean-René Van Den Hugde
- Isabelle Carré als Angélique Delange
- Lorella Cravotta als Magda
- Lise Lamétrie als Suzanne
- Swann Arlaud als Antoine
- Pierre Niney als Ludo
- Stéphan Wojtowicz als Psychologist
- Jacques Boudet als Rémi
- Alice Pol als Adèle
- Céline Duhamel als Mimi
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Verfügbarkeit
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