Die Bande der Ehrlichen (1956)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Camillo Mastrocinque |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1956-04-12 |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (236 Stimmen) |
Worum es geht
Antonio Buonocore arbeitet als Hausmeister eines römischen Wohnhauses, ist mit einer Deutschen verheiratet und Vater zweier Kinder. Eher zufällig gerät er ans Sterbebett des Herrn Andrea, der ihm ein Geständnis macht: Als ehemaliger Angestellter der Banca d'Italia hatte er einst Material zur Herstellung von Zehntausend-Lire-Scheinen entwendet, aus Rache für seine Entlassung. Den Mut, es tatsächlich zu Falschgeld zu verarbeiten, fand er nie. Nun bittet er Antonio, das Material verschwinden zu lassen. Der Hausmeister steckt selbst in der Klemme: Als integrer Mann hat er sich geweigert, mit dem neuen Verwalter des Hauses gemeinsame Sache zu machen, und muss mit seiner Kündigung rechnen. Statt das Material zu entsorgen, behält er es – ohne Ahnung, wie man Banknoten druckt, sucht er Hilfe bei Lo Turco und Cardone.
Entstehungsgeschichte
Der italienische Spielfilm entstand 1956 unter der Regie von Camillo Mastrocinque. Die Hauptrollen übernahmen Totò, Peppino De Filippo, Giulia Rubini und Giacomo Furia.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet das Motiv der ehrlichen Haut mit dem klassischen Setup einer Gaunerkomödie: Ein grundanständiger Mann gerät gegen seinen Willen an ein Mittel zum schnellen Geld und muss sich mit Komplizen arrangieren, die von der Sache mehr verstehen als er selbst. Der Titel "Die Bande der Ehrlichen" spielt genau mit diesem Widerspruch – Ehrlichkeit und Falschgeldherstellung treffen aufeinander, was den komödiantischen Kern des Films ausmacht. Dass Antonio zunächst aus reiner Not handelt und nicht aus Gier, gibt der Klamotte einen sozialen Unterton: Der Druck durch drohende Arbeitslosigkeit treibt eine an sich rechtschaffene Figur in moralisch fragwürdiges Terrain. Die Besetzung mit zwei bekannten Komikern der italienischen Nachkriegszeit lässt auf eine Inszenierung schließen, die stark auf Wortwitz und komisches Timing setzt statt auf reine Slapstick-Situationen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zählt der Film zu den solide bewerteten, aber wenig breit diskutierten Werken seines Jahrgangs. Seit der Entstehung 1956 sind über sechzig Jahre vergangen, was den Film klar in die italienische Nachkriegskomödie einordnet, eine Zeit, in der gesellschaftliche Nöte häufig mit leichter Hand verhandelt wurden.
Bilder

Besetzung & Stab
- Totò als Antonio Buonocore
- Peppino De Filippo als Giuseppe Lo Turco
- Giulia Rubini als Marcella
- Giacomo Furia als Cardone
- Gabriele Tinti als Michele
- Yoka Berretty als Marlene, moglie di Antonio
- Luigi Pavese als Rag. Casoria
- Annette Ciarli als Madre di Antonio
- Lauro Gazzolo als Andrea
- Salvo Libassi als Brigadiere Solmi
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Verfügbarkeit
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