Die feine Gesellschaft (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bruno Dumont |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-05-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 8.104.734 $ |
| Einspielergebnis | 920.719 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (282 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sommer 1910 an der Kanalküste: Mehrere Touristen verschwinden spurlos während ihres Strandurlaubs, und die Ermittler Machin und Malfoy nehmen die Spur auf. Sie führt sie in die Bucht von Slack, wo Fluss und Meer zusammentreffen und die Gezeiten den Alltag bestimmen. Dort lebt die Fischer- und Austernzüchterfamilie Bréfort, angeführt vom Vater, genannt „der Ewige“, mit ihrem ungestümen achtzehnjährigen Sohn Ma Loute. Oberhalb der Bucht residiert die einst wohlhabende Familie Van Peteghem in ihrer Sommervilla. Innerhalb weniger Tage entwickelt sich zwischen Ma Loute und der jungen Billie Van Peteghem eine ungewöhnliche Beziehung, die die Gewissheiten beider Familien ins Wanken bringt.
Entstehungsgeschichte
Bruno Dumont inszenierte die Komödie, die 2016 entstand. In den Hauptrollen stehen sich Fabrice Luchini, Juliette Binoche, Valeria Bruni Tedeschi und Jean-Luc Vincent gegenüber. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Dass eine Handlung um verschwindende Urlauber, ermittelnde Inspektoren und eine Liebesgeschichte über Klassengrenzen hinweg als Komödie erzählt wird, deutet auf einen bewusst schiefen Ton hin. Die Gegenüberstellung einer einfachen Fischerfamilie mit den verarmten, aber noch immer standesbewussten Van Peteghems legt eine Gesellschaftssatire nahe, die soziale Hierarchien gegeneinander ausspielt. Die Besetzung mit Schauspielern, die aus dem klassischen französischen Kino stammen, verstärkt diesen Kontrast zwischen bürgerlicher Fassade und ländlicher Direktheit. Dass die Ermittlungshandlung nur den Rahmen bildet, während im Zentrum eine kurze, intensive Liebesgeschichte steht, spricht für eine Erzählweise, die klassische Krimielemente eher als Vorwand nutzt als als eigentlichen Spannungsträger.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,5 von 10 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Feld, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ausreichend, um den Titel nicht mehr als aktuelle Neuerscheinung, sondern als eigenständiges Werk innerhalb des Komödiengenres zu betrachten. Innerhalb dieses Genres fällt er durch seine historische Kulisse, die exzentrische Figurenzeichnung und die Verbindung von Kriminalmotiv und Klassenkomödie auf, was ihn von gängigeren komödiantischen Erzählmustern abhebt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Fabrice Luchini als André van Peteghem
- Juliette Binoche als Aude van Peteghem
- Valeria Bruni Tedeschi als Isabelle van Peteghem
- Jean-Luc Vincent als Christian van Peteghem
- Brandon Lavieville als Ma Loute Brufort
- Raph als Billie van Peteghem
- Didier Després als Alfred Machin
- Cyril Rigaux als Malfoy
- Laura Dupré als Nadège
- Thierry Lavieville als L'Eternel Brufort
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Verfügbarkeit
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