Die Fliege (1958)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kurt Neumann |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Horror, Drama |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1958-07-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 700.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (627 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Helene Delambre gesteht, aufgelöst, ihrem Schwager und der Polizei, dass sie ihren Mann André getötet hat, indem sie seinen Kopf unter einer Presse zerquetschte. Die Erklärung, die sie liefert, klingt allerdings vollkommen unglaubwürdig. André Delambre, so erzählt sie, habe eine Maschine gebaut, die Materie zerlegen, durch den Raum versetzen und andernorts wieder zusammensetzen kann. Nachdem der Wissenschaftler festgestellt hatte, dass das Gerät bei Gegenständen funktionierte, wollte er es an sich selbst erproben, überzeugt davon, dass sich auch menschliche Körper ebenso leicht entmaterialisieren und versetzen lassen. Beim Betreten der Kabine übersah er eine Fliege, die mit ihm hineingelangte. Der Versuch endete in einer Katastrophe.
Entstehungsgeschichte
Kurt Neumann inszenierte den 1958 erschienenen Film, der im Englischen The Fly heißt. Zu sehen sind David Hedison und Patricia Owens sowie Vincent Price und Herbert Marshall. Die Freigabe gilt ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Science Fiction, Horror und Drama greifen ineinander, und die Reihenfolge entspricht dem Weg der Geschichte. Am Anfang steht eine technische Idee, die Zerlegung und Wiederzusammensetzung von Materie, also klassische Science Fiction. Das Grauen entsteht nicht aus einem Ungeheuer von außen, sondern aus einem Fehler im eigenen Versuchsaufbau, aus einem Detail, das niemand beachtet hat. Das Drama liegt in der Rahmenerzählung: Der Film beginnt mit dem Geständnis und rollt die Vorgeschichte von hinten auf. Dadurch weiß das Publikum früh, worauf alles zuläuft, und die Spannung verschiebt sich von der Frage nach dem Was zur Frage nach dem Wie. Dass die Aussage einer Frau, die eine Tat einräumt, zugleich unglaubwürdig klingt, gibt der Erzählung überdies einen zweiten Gegenstand: die Frage, wem geglaubt wird.
Einordnung & Wirkung
7,0 von 10 sind ein klar positiver Wert, getragen von einigen hundert Stimmen. 68 Jahre nach dem Erscheinen wird ein solcher Film vor allem von jenen bewertet, die ihn bewusst aufsuchen. Innerhalb des Fachs steht er für eine Spielart des Schreckens, die aus wissenschaftlichem Ehrgeiz und einer einzigen Unachtsamkeit erwächst.
Bilder








Besetzung & Stab
- David Hedison als Andre Delambre
- Patricia Owens als Helene Delambre
- Vincent Price als François Delambre
- Herbert Marshall als Insp. Charas
- Kathleen Freeman als Emma
- Betty Lou Gerson als Nurse Andersone
- Charles Herbert als Philippe Delambre
- Eugene Borden als Dr. Ejoute (uncredited)
- George Calliga als Club Member (uncredited)
- Harry Carter als Orderly (uncredited)
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Verfügbarkeit
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