Die Frau des Nobelpreisträgers (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Björn Runge |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-08-17 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 7.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 20.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (1.142 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Anruf am frühen Morgen verändert alles: Joe Castleman erfährt, dass ihm der Literaturnobelpreis zugesprochen wird. Gemeinsam mit seiner Frau Joan, die ihn bei seiner Arbeit immer unterstützt hat, feiert er zunächst ausgelassen, bevor Freunde und Familie benachrichtigt werden. Bald geht die Reise zur Preisverleihung nach Stockholm.
Im Flugzeug sitzen auch der Sohn David, der um die Anerkennung seines Vaters ringt, und der Journalist Nathaniel Bone. Bone will unbedingt eine Biografie über Castleman schreiben — ein Ansinnen, das das Ehepaar bislang stets abgelehnt hat, und das aus gutem Grund: Die beiden hüten ein Geheimnis, das das Zeug zu einem waschechten Skandal hat. Ausgerechnet auf der Reise, die Joes größten Karriereerfolg krönen soll, droht es aufzufliegen.
Entstehungsgeschichte
Björn Runge inszenierte den Spielfilm, der 2017 herauskam und unter dem englischen Titel The Wife läuft. Glenn Close und Jonathan Pryce stehen als Ehepaar im Zentrum, Christian Slater und Max Irons ergänzen die Besetzung. Ab 6 Jahren ist der Film freigegeben, was darauf hindeutet, dass die Auseinandersetzung über Gespräche, Blicke und Andeutungen geführt wird und nicht über drastische Bilder.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, ohne Beimischung eines zweiten Genres. Das ist konsequent, denn der Konflikt entsteht nicht aus äußeren Ereignissen, sondern aus einer Abmachung zwischen zwei Menschen, die über Jahrzehnte getragen hat. Die Anlage nutzt ein klassisches Druckmittel: eine Reise mit festem Ziel, einen öffentlichen Termin und einen Außenstehenden, der beharrlich nachfragt. Je näher die Zeremonie rückt, desto enger wird der Raum, in dem sich das Geheimnis noch halten lässt. Dass sein Kern nur angedeutet wird, gehört zur Konstruktion.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 7,1 von 10, ermittelt aus einer vierstelligen Zahl an Stimmen. Das ist ein deutlich positives Votum bei geringer Beteiligung, wie sie für ruhige, dialoggetragene Stoffe typisch ist. 9 Jahre sind seit dem Erscheinen vergangen. Im Drama gehört der Film zu den Arbeiten, die ihre Spannung ausschließlich aus einer Zweierbeziehung beziehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Glenn Close als Joan Castleman
- Jonathan Pryce als Joe Castleman
- Christian Slater als Nathaniel Bone
- Max Irons als David Castleman
- Harry Lloyd als Young Joe
- Annie Starke als Young Joan
- Elizabeth McGovern als Elaine Mozell
- Johan Widerberg als Walter Bark
- Karin Franz Körlof als Linnea
- Richard Cordery als Hal Bowman
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