Die gesammelten Peinlichkeiten unserer Eltern in der Reihenfolge ihrer Erstaufführung (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jason Bateman |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-04-16 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 262.921 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (350 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Caleb und Camilla Fang sind Performancekünstler. Ihre Aktionen schockieren das Publikum und begeistern Kunstliebhaber gleichermaßen. Von klein auf stehen ihre Kinder im Zentrum dieser provokanten Werke, als unverzichtbare Figuren in Inszenierungen, die oft zwischen Genie und Wahnsinn schwanken.
Diese Kindheit hat Spuren hinterlassen. Annie und Baxter, inzwischen erwachsen, haben sich von ihren Eltern entfernt und führen auf Abstand zueinander ein ähnlich schwieriges Leben. Als Caleb und Camilla plötzlich spurlos verschwinden, müssen die Geschwister nach Hause zurückkehren. Die Polizei befürchtet das Schlimmste, Annie dagegen ist überzeugt, dass es sich um eine weitere Performance handelt und die Eltern ihren Tod nur vorgetäuscht haben. Gemeinsam mit Baxter setzt sie die Erinnerungen an ihre Kindheit wie ein Puzzle zusammen, auf der Suche nach der Wahrheit und vielleicht auch nach sich selbst.
Entstehungsgeschichte
Jason Bateman führte Regie und übernahm zugleich die Rolle des Baxter. Nicole Kidman spielt Annie, außerdem gehören Christopher Walken und Maryann Plunkett zur Besetzung. Der Film erschien 2016, im Original trägt er den Titel „The Family Fang“. Die Freigabe ab 6 Jahren zeigt, dass die Provokationen der Familie nicht über das Maß hinausgehen, das auch jüngeren Zuschauern zugemutet wird.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama und Mystery verschränken sich in dieser Geschichte auf naheliegende Weise. Die exzentrischen Kunstaktionen liefern komische Momente, die beschädigte Beziehung zwischen Eltern und Kindern das dramatische Fundament und das Verschwinden die Rätselspannung. Ob es sich um ein Verbrechen oder um eine Inszenierung handelt, bleibt die zentrale Frage.
Reizvoll ist die Grundidee, dass eine Familie ihr eigenes Leben zum Kunstwerk macht. Wenn Eltern ihre Kinder als Teil ihrer Werke einsetzen, verschwimmt die Grenze zwischen Wirklichkeit und Aufführung. Genau diese Unsicherheit überträgt sich auf das Verschwinden, denn niemand kann sicher sagen, ob hier noch gespielt wird.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,9 von 10 bei wenigen hundert Stimmen fällt die Resonanz verhalten aus. Die Tendenz deutet darauf hin, dass die Mischung aus Familiendrama und Rätsel nicht jeden überzeugt.
Zehn Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den Familiengeschichten, die das Motiv der schwierigen Herkunft mit einem Geheimnis verbinden. Im Feld der Tragikomödien sticht er durch das ungewöhnliche Milieu der Performancekunst hervor.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jason Bateman als Baxter Fang
- Nicole Kidman als Annie Fang
- Christopher Walken als Caleb Fang
- Maryann Plunkett als Camille Fang
- Marin Ireland als Suzanne Crosby
- Kathryn Hahn als Young Camille
- Jason Butler Harner als Young Caleb
- Ali Wentworth als Sally Schiff
- Harris Yulin als Hobart Waxman
- Michael Chernus als Kenny
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Verfügbarkeit
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