Die Geschichte der O (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Just Jaeckin |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-08-27 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (189 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
O arbeitet in Paris als Modefotografin und lebt in einer Beziehung mit René, die von Zuneigung und Unterwerfung gleichermaßen geprägt ist. Auf sein Betreiben hin bringt er sie zum abgeschiedenen Schloss Roissy, einem Anwesen, in dem Frauen sich dem Willen der dort anwesenden Männer unterordnen. O durchläuft diese Ausbildung zur Sklavin freiwillig, aus Liebe zu René, verliert dabei aber nie ihr Selbstbewusstsein: Sie bleibt sich ihrer Macht über die Männer bewusst, und keine Handlung geschieht ohne ihre vorherige Zustimmung. Nach ihrer Zeit in Roissy willigt sie ein, sich René zuliebe auch dessen väterlichem Freund Sir Stephen zu unterstellen. Dieser tritt noch bestimmender auf als René selbst, und O entwickelt für ihn eigene Gefühle, die über die reine Erfüllung fremder Wünsche hinausgehen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1975 unter der Regie von Just Jaeckin. In den Hauptrollen sind Corinne Cléry als O, Udo Kier, Alain Noury und Anthony Steel zu sehen. Es handelt sich um ein Drama, das ab 18 Jahren freigegeben ist.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Drama trifft nur einen Teil dessen, was die Geschichte erzählt: Im Kern geht es um Machtverhältnisse innerhalb einer Beziehung, die formal durch Unterwerfung, tatsächlich aber durch fortlaufende Zustimmung bestimmt werden. Diese Konstruktion – O behält trotz ihrer Rolle als Sklavin die Kontrolle über das Einverständnis – gibt der Erzählung eine Doppelstruktur, in der Ohnmacht und Selbstbestimmung nebeneinanderstehen. Die Verlagerung der Handlung von Roissy zu Sir Stephen wiederholt dieses Muster auf einer zweiten Stufe, mit einer noch dominanteren Figur, und macht deutlich, dass es der Geschichte weniger um eine einzelne Beziehung als um eine Eskalation von Abhängigkeit und Gefühl geht.
Einordnung & Wirkung
Fünfzig Jahre nach seiner Entstehung liegt die Durchschnittsbewertung bei 5,5 von 10 Punkten, bei einer vergleichsweise schmalen Bewertungsbasis. Das deutet auf ein geteiltes Echo hin, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen lässt. Innerhalb des Dramas nimmt der Film mit seinem Thema der freiwilligen Unterwerfung eine Sonderstellung ein, die ihn von konventionelleren Beziehungsgeschichten des Genres abhebt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Corinne Cléry als O
- Udo Kier als René
- Alain Noury als Ivan
- Anthony Steel als Sir Stephen
- Jean Gaven als Pierre
- Christiane Minazzoli als Anne-Marie
- Martine Kelly als Thérèse
- Jean-Pierre Andréani als Eric, master II
- Gabriel Cattand als the commander
- Vladimir Brajovic als Master III
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Verfügbarkeit
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