Die Glücksjäger (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Arthur Hiller |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-05-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 18.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 46.900.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (1.122 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Direkt vor ihrem Zeitungsstand wird ein Mann erschossen, doch Wally und Dave haben nichts gesehen und nichts gehört. Kein Wunder: Der eine ist blind, der andere taub, und was sich vor ihrer Nase abspielt, bekommen sie nur in Bruchstücken mit.
Die Polizei lässt sich von solchen Kleinigkeiten nicht beeindrucken und sperrt die beiden unter dringendem Mordverdacht kurzerhand ins Gefängnis. Dort würden sie vermutlich heute noch schmoren, hätte nicht ein großer Unbekannter Kaution für sie hinterlegt. Der allerdings ist Mafioso und ein wahrhaftiger Killer, der nur an eines denkt: die beiden vermeintlichen Tatzeugen so schnell wie möglich von der Bildfläche verschwinden zu lassen.
Entstehungsgeschichte
Arthur Hiller verantwortet den 1989 erschienenen Film, der im englischen Original „See No Evil, Hear No Evil“ heißt. Richard Pryor, Gene Wilder, Joan Severance und Kevin Spacey bilden die Besetzung. Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Komödie und Krimi sind die beiden einzigen Zuordnungen, und die Konstruktion verzahnt sie enger als üblich. Der Kriminalfall entsteht ausschließlich daraus, dass zwei Männer ihn nur zur Hälfte wahrnehmen konnten: Der eine hat gehört, der andere gesehen, und erst zusammengenommen ergibt es eine Aussage. Aus dieser geteilten Wahrnehmung folgen sowohl die Komik als auch die Gefahr, denn was für die Polizei Ausrede ist, macht die beiden für den Täter zu einem Risiko. Die Verfolgung, die daraus entsteht, zwingt sie in eine Zusammenarbeit, in der jeder liefern muss, was dem anderen fehlt. Die Anlage ist damit von Anfang an auf ein Paar hin gebaut, nicht auf einen Ermittler mit Begleitung: Keine der beiden Figuren käme allein weit.
Einordnung & Wirkung
6,8 von 10 Punkten aus über tausend Stimmen ergeben ein freundliches Bild im oberen Mittelfeld. 37 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Spielart der Kriminalkomödie, die ihr Tempo aus dem Zusammenspiel zweier Hauptfiguren bezieht und die Ermittlung als Nebensache behandelt. Die Beteiligung von gut tausend Stimmen bleibt dabei überschaubar.
Bilder








Besetzung & Stab
- Richard Pryor als Wallace 'Wally' Karue
- Gene Wilder als Dave Lyons
- Joan Severance als Eve
- Kevin Spacey als Kirgo
- Alan North als Braddock
- Alexandra Neil als Sally
- John Capodice als Scotto
- Tonya Pinkins als Leslie
- Mary Kay Adams als Dr. Bennett
- Lauren Tom als Mitzie
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Verfügbarkeit
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