Die Hafenkneipe von Tahiti (1963)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Ford |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1963-06-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 2.686.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (164 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf einer polynesischen Insel haben sich drei Männer eine Existenz aufgebaut: Doktor Dedham, der als Arzt praktiziert, der Abenteurer Donovan, dem eine Hafenkneipe gehört, und der ehemalige Marine-Unteroffizier Gilhooley. Zwischen Donovan und Gilhooley ist die Freundschaft von einer Art, die sich vor allem in ständigen Handgreiflichkeiten äußert. Die Idylle bekommt Besuch, als Amelia, Dedhams Tochter, aus Boston anreist. Sie hat ihren Vater nie kennengelernt und will prüfen, ob er einer Erbschaft würdig ist. Kompliziert wird die Sache dadurch, dass Dedham Kinder mit einer Frau von der Insel hat – Donovan erklärt sich kurzerhand bereit, sich als deren Vater auszugeben, um die Wahrheit zu verschleiern. Wie Amelia am Ende mit dieser Konstruktion umgeht und welche Entscheidung sie für ihr eigenes Leben trifft, hält die Geschichte bis zum Schluss offen.
Entstehungsgeschichte
„Die Hafenkneipe von Tahiti“ entstand 1963 unter der Regie von John Ford. In den Hauptrollen sind John Wayne, Elizabeth Allen, Lee Marvin und Cesar Romero zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Abenteuer, Komödie und Liebesfilm zeigt sich schon in der Anlage der Handlung: Streitereien, Inselromantik und eine Erbschaftsfrage laufen nebeneinander, ohne dass eine dieser Ebenen die anderen dominiert. Das Schlagwort Weihnachten deutet an, dass die Ereignisse in einen festlichen Rahmen eingebettet sind, der dem Geschehen einen versöhnlichen Grundton verleiht. Die Besetzung mit Wayne, Marvin und Romero bringt drei sehr unterschiedliche Männertypen zusammen, während Elizabeth Allen als auswärtige Figur die Perspektive der Insel-Fremden einbringt und damit die Konfliktlinie zwischen Herkunft und neuer Heimat trägt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung oder Ablehnung ablesen ließe. Seit der Entstehung 1963 sind über sechs Jahrzehnte vergangen, was ihn deutlich als Werk seiner Zeit ausweist. Innerhalb der Kombination aus Abenteuer-, Komödien- und Liebesfilm-Elementen steht er für eine Erzählweise, die auf entspannte Situationskomik und exotische Kulisse setzt, statt auf zugespitzte dramatische Konflikte.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Wayne als Michael "Guns" Donovan
- Elizabeth Allen als Ameilia Dedham
- Lee Marvin als Thomas "Boats" Gilhooley
- Cesar Romero als Andre de Lage
- Mike Mazurki als Monk Menkowicz
- Jack Warden als William Dedham
- Jacqueline Malouf als Lelani Dedham
- Cherylene Lee als Sarah "Sally" Dedham
- Jeffrey Byron als Luki Dedham
- Dorothy Lamour als Miss Lafleur
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Verfügbarkeit
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