Die Herren Einbrecher geben sich die Ehre (1960)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Basil Dearden |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1960-04-15 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (109 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Colonel Hyde hat 25 Jahre gedient, als man ihn ohne Umschweife in den Ruhestand schickt. Statt sich mit der Pension zu begnügen, fasst er einen anderen Plan: Er versammelt sieben weitere ehemalige Offiziere um sich und gründet mit ihnen eine Art Liga der Gentlemen. Was folgt, ist keine improvisierte Gaunerei, sondern ein Unternehmen mit militärischer Disziplin. Unter dem Decknamen Operation Goldenes Vlies bereiten die Männer einen Bankraub vor, der ihnen eine Million Pfund einbringen soll. Strategie, Taktik und eingespielte Befehlsketten, die einst dem Militär dienten, werden nun auf einen Coup angewendet, der so gründlich geplant ist, dass kaum ein Tresor davor sicher scheint.
Entstehungsgeschichte
Der britische Film entstand 1960 unter der Regie von Basil Dearden. In den zentralen Rollen sind Jack Hawkins, Nigel Patrick, Roger Livesey und Richard Attenborough zu sehen. Erzählt wird die Geschichte als Kriminalkomödie, in der ein ehemaliger Colonel und seine Mitstreiter aus dem Offiziersstand ihre alten Fähigkeiten in den Dienst eines Raubzugs stellen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Krimi ergibt sich unmittelbar aus der Ausgangslage: Männer, die ihr ganzes Berufsleben lang Befehle gegeben und Operationen geplant haben, wenden dieses Handwerk nun auf einen Bankraub an. Der Humor entsteht aus dem Kontrast zwischen der Seriosität militärischer Organisation und dem eigentlich kriminellen Ziel, dem sie dient. Dass gleich acht ehemalige Offiziere zusammenfinden, verleiht der Handlung zudem einen ensemblehaften Charakter, in dem unterschiedliche Charaktere und Temperamente innerhalb einer straffen Befehlsstruktur aufeinandertreffen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenbasis zählt der Film nicht zu den meistbesprochenen Titeln seiner Zeit, wird aber von jenen, die ihn kennen, durchweg positiv beurteilt. Seit der Entstehung 1960 sind mehr als sechzig Jahre vergangen, was den Film klar in die frühe Phase britischer Kriminalkomödien mit Ensemblebesetzung einordnet. Innerhalb dieses Genres steht er für eine Spielart, die auf trockenem, hintersinnigem Witz und der Disziplin seiner Figuren aufbaut statt auf lautem Klamauk.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jack Hawkins als Hyde
- Nigel Patrick als Race
- Roger Livesey als Mycroft
- Richard Attenborough als Lexy
- Bryan Forbes als Porthill
- Kieron Moore als Stevens
- Terence Alexander als Rupert
- Norman Bird als Weaver
- Robert Coote als Bunny Warren
- Melissa Stribling als Peggy
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Verfügbarkeit
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